|Nähtipps von The Little Cave

Aus dem Nähkästchen: 5 selbstgebastelte Helferlein

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Ich habe in letzter Zeit einiges genäht, viel für den Zwerg aber auch einiges für mich. Jedoch keine Umstandskleidung, sondern stillfähige Kleidung. Und so gerne ich diese Kleidchen und Oberteile vorstellen möchte, lässt der feine Herr noch auf sich warten.

Aber beim Nähen kam mir der Gedanke, dass ich in den zwei Jahren seit ich nähe doch einiges gelernt habe, und so habe ich beschlossen, eine kleine Serie über Nähkram zu machen. (Soweit ich eine Serie durchhalte.)

Daher hier mal  fünf kleine Helfer zeigen, die mein Näherinnen-Leben wirklich erleichtern und auch noch selbstgemacht sind.

Mehr Marker auf der Nähmaschine

Uneben abgeschnittener Saum? Angaben wie “3,5 cm vom Rand steppen”? Vielleicht sitzt du dann beim Abstecken mit dem Lineal da, und probierst den richtigen Nahtverlauf zu markieren.
Oder du machst dir schnell ein paar mehr (entfernbare) Marker auf der Nähmaschine. Dafür brauchst du Tixo, Lineal und einen dünnen Permanent-Marker. Zuerst den Abstand von der Nadel messen, und ungefähr einen Streifen Tixo hinkleben, dann noch einmal genau messen, markieren,beschriften und fertig.Abstände auf der Nähmaschine |Nähtipps von The Little Cave

Abstandhalter |Nähtipps von The Little Cave

 

Nadel Aufbewahrung

Ich fand die Aufbewahrung der Nadeln in ihren Päckchen irgendwie blöd, weil sie immer wieder rausfielen und im Körbchen rumkugelten. Daher hier meine Lösung: Fläschchen.
Diese Fläschchen sind aus dem Bastelbedarf und wohl für die Aufbewahrung von Glitzer gedacht. Auch gut eignen sich Medikamenten-Fläschchen. Als Nadelschutz sollte man ein Stück Filz in passender Größe zuschneiden und auf den Boden schieben. Auch die Leiste mit Nadeltyp und Nummer sollte man lieber abschneiden und mit reinstecken.

Abstandhalter zum Bügeln und Stecken Das Lineal-Problem habe ich auch oft beim umbügeln und stecken. Daher habe ich mir diese Abstandhalter aus festen Vortragskarten gebastelt, aber irgendein fester Karton reicht aus. Beschriftet habe ich sie wiederum mit permanent Marker, bis jetzt hat er sich auch unter Dampf nicht gelöst.

Nadelaufbewahrung |Nähtipps von The Little Cave

Bügelhilfe

Gut gebügelt ist halb genäht… aber ich fand es unglaublich nervig, entweder zu hoffen, dass meine Markierungen halten oder schätzen zu müssen, ob alles ebenmäßig ist. Daher hier meine selbstgezeichnete Bügelhilfe auf eher festem Papier.

Bügelhilfe|Nähtipps von The Little Cave

Mini-Mülleimer

Obwohl ich mir schon öfter vorgenommen habe, ihn zu verhübschen, ist er immer noch nur eine Ricotta-Dose. Aber er erfüllt seinen Zweck, nämlich sämtliche Fädchen und Fusseln aufzufangen, hervorragend.

Nähtip13

Nadelkissen am Arm

Ich weiß, dass ist jetzt nichts neues, aber es ist soo praktisch, dass hier rein musste. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich es noch oben habe wenn überraschend Besuch kommt.

Nadelkissen für den Arm |Nähtipps von The Little Cave

Habt ihr noch mehr kleine Tipps mit großer Wirkung?

“Kleiderschrank-Kapsel” für werdende Mamas

 

Hier ist also mein Beitrag zur Entwirrung der Schwangerschaftsmode. Natürlich sind die Bilder unten an meinen persönlichen Kleidungsgeschmack angepasst, aber es dürfte nicht schwer sein, dies anzupassen wenn man lieber nur Jeans oder nur Röcke mag oder T-Shirts mit Sprüchen drauf, oder wenn man mehr Zeit im Büro oder beim Sport verbringt…  Wobei… so groß ist die Auswahl meistens nicht.
Man muss sich auch nicht alles neu kaufen, ein paar Sachen hat man sicher daheim, die weit genug sind. Aber außer man merkt gleich, dass man keinen Bauch bekommt, zahlt es sich schon aus, echte Schwangerschaftskleidung zu kaufen, weil man sie dann ständig trägt und das Kosten/Tragen-Ratio damit stimmt.
Hier also mal die Grafik, die ungefähr meinen Schrank wiedergibt:
Maternity Capsule Wardrobe for Winter
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
 Und hier die angepasste Version für den Sommer:
Maternity Capsule Wardrobe for Summer
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
Ich habe meine Kleidung in Schwangerschaftswoche 16 gekauft, was ein Fehler war, weil:
1. Der Bauch in drei Tagen plötzlich gewachsen ist, und ich so keine Zeit hatte vor dem Urlaub noch viel zu kaufen. (Die eine-Hosen-Geschichte.)
2. Mein Busen vorher schon meine weiten Blusen verzogen hat, und die Hosen soooo viel bequemer für den Blähbauch gewesen wären.
Also, besser vorbereitet sein, auch wenn jede Frau und ihr Wachstum anders ist.

Hier mal meine Tipps im einzelnen (für Winter):

 

  1. Hosen: 3 Hosen für Unterwegs, 2 Leggings für daheim, Sport und Vorbereitungskurse.  Optional auch 1-2 Strumpfhosen, wenn man gerne Kleider trägt.  Hier empfehle ich die echten Schwangerschaftshosen, außer man bekommt wirklich keinen Bauch. Und am besten welche wo man den Bund unter dem Busen verstellen kann, diese haben auch bis zum Schluss ihren Dienst getan.
  2. T-Shirts: Zwei Kurzarm- und zwei Langarm-T-Shirts. Wer mag, kann auch gleich kombinierte Still- und Schwangerschaftsoberteile nehmen.
  3. Blusen:  Bei den Blusen darauf achten, dass sie eine funktionierende Knopfleiste haben, dann kann man sie auch zum Stillen noch anziehen. Und vielleicht eine Größe größer als vor der Schwangerschaft, weil man oft ordentlich zulegt und nach der Geburt nicht gleich wieder dünn ist.
    Pullover: Bei den Pullovern musste ich keinen einzigen neu kaufen, weil ich eh eher lange Pullover mag, und die dehnbar genug waren. Mit einem hübschen Gürtel sieht das ganze auch gewollt aus.
  4. Cardigans und Jäckchen: Auch hier muss man sich meistens keinen kaufen, aber es zahlt sich aus etwas längere Cardigans daheim zu haben, die auch wieder mit einem Gürtel drüber hübsch aussehen und gegen Frühling auch als Jacke und über den Leggings zweckentfremdet werden kann.
    Mantel oder Jacke: Etwas anderes ist es mit einem Mantel: Außer man hat einen sehr weiten Mantel daheim, zahlt es sicher aus. Ich habe von meinen ab dem 7. Monat die Knöpfe gesprengt, weil ich keinen kaufen wollte und verzogen hat er sich auch… also ist zu überlegen.  Es gibt auch noch Jackenerweiterungen für Jacken mit Reißverschluss, oder Jacken mit dazupassenden Erweiterungen. (Siehe auch die Liste mit Links unten.)
  5. Kleider:  Auch hier bin ich lange mit meinen dehnbaren Strickkleidern ausgekommen. Auch andere dehnbare Kleider passen eine Weile, wenn einen nicht allzu stört, dass sie sich vorne etwas hochziehen.
  6. Sonst so:
    Schuhe: Ich habe mir gleich am Anfang flache Stiefelchen mit weichen Einlagen gekauft, die man weder knüpfen noch zippen muss, sondern in die man schlüpfen kann. Schuhe anziehen ist nämlich irgendwann fast ein Workout.  Das ist natürlich optional, nur alle meine Winterschuhe waren zum binden.
    Schwangerschafts-BHs und Schlaf-BHs: Es bleibt einem überlassen ob man gleich auf Still-BHs umsteigt, wobei man jedenfalls zukünftiges Wachstum miteinberechnen sollte. Ich empfehle jedenfalls dehnbares Material und darauf zu achten dass es keine Bügel hat. Die sind irgendwann unterträglich. Ich habe gleich zwei Schwangerschafts-BHs von Anita gekauft, die aus einem Stück gewebt sind. Die sind während der Wachstumsphasen sogar nachts zum schlafen bequem.  Unterwäsche: Etwa 14 Unterhosen mit sehr dehnbaren oder sehr niedrigem Bund. Deshalb so viele, weil es Phasen gibt, da braucht man mehr als eine am Tag… yay, Schwangerschafts-Glamour.
    Weil die extra Schwangerschafts-Unterhosen unverschämt teuer sind, werde ich demnächst einen Trick für Selbermacher posten.
  7. Optional: Eine hübsche Bluse und/oder ein hübsches Umstands-Kleid. Zahlt sich aus für Feiern, Hochzeiten oder um noch mal mit dem zukünftigen Papa schick Essen zu gehen oder mit den Mädels um die Häuser zu ziehen.

Übrigens fehlen Pyjamas, weil ich wirklich gut mit meinen aus Jersey ausgekommen bin. Man schiebt die Hosen etwas runter, die Tops sind meistens weit genug. (Die Hosen machen sich auch super als Abhänghosen…) Wenn man sich welche kaufen will sollte man gleich welche aus Jersey zum Stillen nehmen, weil die braucht man dann wirklich.

Links und Tipps:

(Ich gebe die Links zur Information hier rein, und weil ich von ihrer Nützlichkeit überzeugt bin (und als Notiz für mich selbst), ich wurde nicht um die Einfügung gebeten und bin auch sonst nicht in Kooperation mit den Betreibern.)

Gebrauchte Schwangerschaftsmode

Gut fürs Budget und für die Umwelt:

Hier in Graz haben zwei Mädels einen Online-Versand für gebrauchte Schwangerschaftsmode gestartet, von dem etwa die Hälfte meiner Kleidung ist:
http://www.pre-fashion.com/
In Deutschland ist auch die MamiKreisel-App eine gute Option, habe ich gehört.

Neue Umstandsmode

Vor allem für Beratung rundum Still-BHs und diverse Schwangerschafts-Accessoires kann ich diesen Online-Shop empfehlen. Man bekommt eine E-Mail mit persönlichen Empfehlungen wenn man den Fragebogen ausfüllt, die Betreiberin findet sogar jemandem mit so spezifischen Wünschen und merkwürdigen Größen wie mich das passende:

http://www.schickstillen.de

Wegen der Mäntel, und auch für andere Sachen habe ich das hier entdeckt, aber dummerweise nicht dort bestellt:

http://www.sweetmommy.eu/maternity-and-nursing-wear/mother-coats-and-overcoats

Wer etwas mehr Geld übrig hat, oder wirklich glamouröse Sachen sucht (Umstands-Hochzeitskleid?) wird hier fündig:

http://www.mamarella.com/

 

Selbstgenähte Schwangerschaftsmode

Hier gibt es eine gute Liste, mit Outfit-Vorschlägen und den Schnittmustern für eine komplett selbstgenähte Umstands-Garderobe:

http://diymaternity.com/admin/the-diy-maternity-fallwinter-sewing-list/

Wie man am Namen erkennt, hat sich die Webseite ganz der selbstgenähten Umstandsmode verschrieben, also viel Spass beim stöbern.

 

Eher für Mamis die im Frühling und Sommer geeignet, aber trotzdem super ist die Serie von Cotton&Curls:
http://www.cottonandcurls.com/maternity/

 

Weitere Tipps rundum Umstands-und Stillmode habe ich auf meinem Pinterestboard hier gesammelt, wer reinschauen mag:

 

Habe ich was vergessen? Habt ihr noch Tipps?

Mein erster Award! :’-)

Also, hier zum Auftakt etwas, dass mich wieder richtig zum Bloggen animiert hat. Ich wurde das erste Mal für einen Award nominiert und zwar von der lieben Evelyn von Evelyns Näheck. Vielen Dank dafür!

 

Hier sind die Regeln dieses Awards, die ja nicht allzu schwer zu erfüllen sind:
Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese. 
Blogge die Regeln und zeigen den Award
Veröffentliche sieben Fakten über dich 
Nominiere 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
Hier erstmal die 7 Fakten:
  1. Als ich etwa 10 war, wollte ich unbedingt eine Flugbegleiterin werden. Ich war so begeistert vom Fliegen, dass ich ein kleines Notizbuch hatte, in dem mir jeden Flug notierte, die Uniformen der Flugbegleiterinnen, welches Essen es gab und so weiter. Mein sehnlichster Geburtstagswunsch war nach einem Kostüm mit Bleistiftrock, was ich dann auch bekam.
  2. Im gleichen Alter habe ich etwa ein halbes Jahr mit meinen Eltern auf Koh-Phangan gewohnt, in einer Bambushütte auf dem Berg. Das war bevor es zur Party-Insel wurde und war für mich das absolute Paradies.
  3. Ich spreche fließend Deutsch und Englisch, etwa 1/4 fließend Hindi und 1/8 fließend Italienisch und Französisch und ich kann mir Latein zusammenreimen.
  4. Meinen ersten Pullover hat meine Oma fertig gestrickt. Ich habe bis heute noch keinen fertigen Pullover, aber einen Halbfertigen der auf mich wartet. (Oder auf die Schwiegermama, wenn ich ihn auffällig genug platziere. Muahahaha.)
  5. Mein Stil bis ich 22 war, war *schulterzucken*. Ich habe meistens angezogen was ich gratis bekam, von der älteren Cousine, aber auch von Mama und Oma. Was dann in einem plissierten Faltenrock (Oma) mit psychedelisch-gemustertem Pullover (Mama) und roten Lackstiefeln (Cousine) endete. Meine Photos entlocken mir kein: “Oh, schau was wir damals anhatten”, sondern ein: “Oh, schau wie egal mir mein Aussehen damals war.”
  6. Laut meiner Sammlung auf Goodreads habe ich 341 Bücher gelesen.
  7. Mein erstes Nähprojekt waren kleine Röcke für die Zaubertrolle meiner Schwester.

Ich nominiere folgende Blogs:

  1. https://chinelobally.wordpress.com
  2. https://cutiecakeswelt.wordpress.com/
  3. http://lifeisbanalogue.com/
  4. https://diwhat.wordpress.com/
  5. http://austrianpics-blog.com/
  6. https://schurrmurr.wordpress.com/
  7. http://merlanne.lu/
  8. http://www.orangenmond.at/
  9. https://kleinekleinigkeiten.wordpress.com/
  10. http://nephtyis.com/
  11. https://siebenhundertsachen.wordpress.com/
  12. http://www.veganricha.com/
  13. http://naehfreundin.blogspot.co.at/
  14. https://weiberkombinat.wordpress.com/
Kurzmitteilung

Warum ich weg war, und warum ich nie wieder “Ich bin wieder da”-Posts schreiben werde.

Also, hier war es seit Monaten sehr still, und ich kann selber kaum glauben, dass es wirklich so lange war. Dabei brennt es mir immer mal wieder unter den Fingern, etwas zu zeigen.

Der Grund dafür ist nicht, dass ich nichts zu sagen gehabt hätte, sondern dass meine Energiereserven komplett aufgebraucht wurden. Im Herbst davon dass mir den ganzen Tag fürchterlich übel war, und ich sowieso nichts gebastelt oder genäht habe, im Winter von Müdigkeit, wo ich die wenige Energie fürs Einkaufen von Miniatur-Möbeln und Miniatur-Kleidung und Nähen von Schlafsäcken und Wickeldecken verwendet habe und jetzt fällt es mir vor lauter Rückenschmerzen schwer lange rumzusitzen. Obwohl ich jetzt Zeit habe, und eh nichts tue außer warten.

Die Erfahrenen unter Euch werden schon draufgekommen sein, dass bald einen neuer Bewohner in unsere kleine Höhle einzieht. Dessen Reise anstrengender war als von mir erwartet, die mich aber auch unglaublich glücklich macht.

Was mich das ganze aber gelehrt hat, ist dass man nicht monatelang den “Ich bin wieder da, und werde total viel machen…” Post an zweiter Stelle stehen lassen kann. Vor allem, weil dies mein Hobby-Blog ist und ich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn Hobbies zu “Aufgaben” werden, irgendwie der Spass flöten geht. Und weil ich mich kenne, und weiß, dass schnell alles nicht Essentielle aus dem Fenster fliegt, wenn ich ein neues Projekt habe. (Nennen wir den Zwerg mal ein “Projekt”. :-))
Ich denke, wenn dieses Projekt in die nächste Phase geht, werde ich nicht zuverlässiger meinen Hobbies nachgehen. Aber Hobbies sollten einem auch kein schlechtes Gewissen machen. Ich bin überhaupt wider dem schlechten Gewissen, man macht was man kann, sich dafür selbst fertig zu machen ist Energieverschwendung und bringt einen genau gar nicht weiter. Zumal sicher keiner auf der Welt sich auf den Nägeln rumbeißt, weil er meine neuesten Ergüsse nicht zu lesen kriegt.

Also, hier ganz ohne schlechtes Gewissen: Ich poste, wenn ich Lust drauf habe. Das wird so regelmäßig oder unregelmäßig sein wie das reale Leben.

Kräuter konservieren leicht gemacht

Kräuter für den Winter

Kräuter konservieren leicht gemacht

Da sich der Sommer langsam zu Ende neigt, habe ich immer das Bedürfnis Vorräte anzulegen, was wohl an meinen Eichhörnchengenen liegt, so wie es an meinen Bären-Genen liegt, im Winter vor allem Schlafen zu wollen.

Zu diesen Vorräten gehören natürlich auch meine heißgeliebten Kräuter, die in meiner mehrwöchigen Abwesenheit wie wild gewuchtert sind, und daher reichlich zum einfrieren vorhanden ist. Nun möchte ich ein paar Methoden vorstellen, wie man die Kräuter mit in den Winter bringen kann.

Kräuter konservieren leicht gemacht 4

Vorbereitung: Waschen und Abtropfen

Alle Methoden haben gemeinsam, dass die Kräuter sauber und halbwegs trocken sein sollen. Dafür muss man die Kräuter in Bündeln gründlich waschen ohne sie zu knicken. Am einfachsten geht das, indem man sie in einer großen Schüssel Wasser hin und her schwenkt und auf und ab stupft und danach noch einmal Wasser darüber laufen lässt. Kräuter konservieren leicht gemacht 3

Dann lässt man sie ein-zwei Stunden über einem Waschbecken oder im Garten abtropfen. Nun kann es an die Verarbeitung gehen. Kräuter konservieren leicht gemacht 5

1. Trocknen

Die erste Methode ist natürlich das klassische Trocknen.  Dafür nimmt man die Bündel und hängt sie an einem luftigen, aber dunklen Ort auf. Früher wurde dafür der Speicher und Dachboden verwendet, bei mir ist es eine dunkle Ecke in der Küche.

Die Bündel sollten dafür nicht zu dick sein, etwa so, dass man den Lufthauch auf der anderen Seite spürt wenn man draufpustet. Man kann die Büschel auch ab und an wenden. Fertig sind sie wenn sie leicht zu zerbröseln sind. Leider habe ich vom Trocknungsprozess keine Bilder, da ich diesen schon Anfang des Sommers begonnen hatte.

Kräuter konservieren leicht gemacht 15

2. Kräutersalz

Diese Methode ist für Kräuter mit ätherischen Ölen auch gut geeignet, wobei man auch andere verwenden kann. Dazu nimmt man grobkörniges Salz und lässt es bei 100°  zehn Minuten auf einem Backblech trocknen. Nach dem Abkühlen vermischt man es mit den fein zerupften Kräutern und gibt das Ganze für zwei Tage in ein geschlossenes Gefäß. Das Salz saugt sich jetzt mit den Ölen der Kräuter an. Nun kann man das ganze wieder auf Backpapier geben, die gröberen Kräuterstücke entfernen und wieder 10 Minuten bei 100° backen.  Danach gibt man es in ein geschlossenes Gefäß, am besten gleich eine Salzmühle.

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Die nächsten paar Methoden eignen sich vor allem für Kräuter die kaum ätherische Öle haben, etwa Schnittlauch, Basilikum, Petersilie und Koreander. Es  ist natürlich das Einfrieren. Hier gibt es drei verschiedene Methoden:

3. Einfrieren in Öl

Kräuter konservieren leicht gemacht 9
Dafür muss das Kraut wieder in Büscheln gewaschen und abgetropft werden. Danach rupft man sanft die einzelnen Blätter ab und legt so viele wie möglich in eine Eiswürfelform, bevor man diese mit Öl aufgießt. Am besten nimmt man das Öl, das in das jeweilige Gericht kommt, etwa Olivenöl bei mediteranen Kräutern, Erdnussöl oder Rapsöl für Koreander usw. Und schon kann es in das Gefrierfach. Falls man Platzmangel hat, kann man die Würfel später auch in Säckchen oder Dosen umfüllen. Achtung: Markieren oder merken, in welchem Fach welches Kraut ist.
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Beim Kochen gibt man einfach den Würfel als letztes in eine Soße oder Suppe. Falls man eher zu Gewürzmischungen neigt, könnte man diese theoretisch auch gleich als Mischung einfrieren.

4.Einfrieren in einer Rolle

Kräuter konservieren leicht gemacht 10Dafür muss man die Kräuter nach dem Abtropfen in einen festen Wickel formen und diesen in ein Gefriersäckchen nach hinten schieben. Danach rollt man dieses so eng wie möglich auf und verschließt das ganze mit einem Gummi. Dann kann man es mit einem Permanentmarker beschriften und ganz hinten in den Gefrierschrank geben.
Kräuter konservieren leicht gemacht 6Kräuter konservieren leicht gemacht 7
Zur Verwendung schneidet man einfach ein entsprechendes Stück von der Rolle ab, und lässt es auftauen bzw. gibt es als letztes zu einem warmen Gericht. .

5. Einfrieren als einzelne Blättchen

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Dafür zupft man die Blättchen nach dem Abtropfen einzeln ab und gibt sie lose in einen Gefrierbeutel, verschließt ihn und legt das Ganze vorsichtig auf eine gerade Fläche im Gefrierschrank. Wenn die Blätter gefroren sind, kann man sie auch auf den Boden fallen lassen, um Platz zu sparen, aber man sollte sie nicht zerdrücken. Dies ist vor allem für Basilikum geeignet, der in Salaten o.ä. verwendet wird, es ist aber wegen dem Platz nicht meine Lieblingsmethode. Außerdem sieht er dann trotzdem aufgetaut aus.

Das sind meine Tipps und Methoden. Habt ihr noch andere?

Ich bin wieder da!

Ich bin nun sowohl von der Hochzeit als auch von den Flitterwochen zurück, und obwohl ich nun einen ordentlichen “Nachzipf” bzw. Hochzeitskater habe, bin sehr froh, dass es vorbei ist und ich meine Energien wieder auf etwas anderes lenken kann. Wer an meiner Hochzeit interessiert ist oder an Hochzeiten überhaupt, kann auch gerne meinen neuen Blog “Hochzeiten und andere Katastrophen” besuchen, wo ich von nun an regelmäßig über dieses Thema schreiben will und damit vielleicht der einen oder anderen zukünftigen Braut das Leben erleichtere. Und auch weil ich so viel angesammelte Informationen und Erkenntnisse nicht einfach wegwerfen will.

Apropos angesammelt… Angesammelt haben sich bei mir sehr viele Ideen zu Nähen, Einrichtung und Reisen, über die ich mich demnächst wieder hier verbreiten will. (Und meine Abschlussarbeit will ich natürlich auch noch schreiben… ähem.)

Dazu gehören das Nähen meiner ersten Hose, wofür ich zufällig mit dem “Hosenherbst” bei Frau Crafteln einen Rahmen gefunden habe, und auch die Teilnahme am “Fully Fashioned” Wettbewerb von ArteCreative. (Und meine Abschlussarbeit will ich natürlich auch noch schreiben… ähem.)

Also, los geht’s!

 

P.S.: Wie Euch vielleicht aufgefallen ist, hat auch mein Blog jetzt einen Facelift bekommen. Was haltet ihr davon?

Wedding Sneak Peak3

Sneak Peek und Pause

Wie Euch vermutlich (nicht) aufgefallen ist, war es hier seit zwei Wochen sehr still… und dies lag vor allem daran, dass ich im Bastel- und Planungsoverdrive war. Ich heirate nämlich diese Woche.
Ursprünglich hatte ich vor sehr wohl zu posten, aber ich schaffe es einfach nicht. Und über die Hochzeit selbst wollte ich nocht nicht posten, Aberglauben und so weiter. Wenn der Trubel dann (hoffentlich) vorbei ist, werde ich sehr wohl ein bisschen über meine Erfahrungen schreiben, sowohl übers Selbstgemachte als auch über die überquellenden Emotionen eines solchen Events und vielleicht auch etwas über die Planung, da ich selbst mich damit etwas unterversorgt gefühlt habe.

Da dann noch Flitterwochen anstehen, werde ich vermutlich erst wieder im September schreiben. Bis dahin sind hier ein paar Sneak-Peeks:

Wedding Sneak Peak4

 

Wedding Sneak Peak2

 

Wedding Sneak Peak1

 

Wedding Sneak Peak6

 

Wedding Sneak Peak5

 

Wolfgangsee-Austria 3
Bild

Das schönste Wasser…

Heute mal ein etwas anderer Beitrag, weil Sommer ist, und ich zwar an diversen Kleinigkeiten für meine anstehende Hochzeit akitv bin, aber mich (noch) nicht in der Lage fühle, großartige Beschreibungen zu schreiben. Das kommst noch wenn der Trubel vorbei ist…

Zwischendurch zum Entspannen tun da Wochenendausflüge sehr gut, wie etwa zum oh-so-blauen Wolfgangsee, der wohl die schönsten Wasser dieser Welt enthält, so dass fast die Hälfte aller Bilder nur vom Wasser waren.

Wolfgangsee, Austria 6

Am ersten Tag haben wir uns eine Tageskarte für das Schiff gekauft, und sind an fast jedem Ort ausgestiegen, und haben uns etwas umgesehen (und Wasser fotografiert).

 

Wolfgangsee, Austria 3

Wolfgangsee, Austria 4

Wolfgangsee, Austria 2

 

Wir waren auch auf dem Kalvarienberg, der von St.Wolfgang nur eine halbe Stunde zu Fuß durch den Wald ist, aber eine wunderschöne Aussicht bietet.

Wolfgangsee-Austria 1

Wir waren im Juni da, es war ein wundervoll warmes Wochenende und rein zufällig fand auch noch das jährliche “Schwimmwagentreffen” statt.

Wolfgangsee, Austria 1

Am zweiten Tag sind wir von Strobl (unser Basislager) nach St.Wolfgang spaziert, was ebenfalls sehr empfehlenswert ist.

Wolfgangsee, Austria 7Es gibt Enten…

Wolfgangsee, Austria 10Blümchen…

Wolfgangsee, Austria 9

und das Wasser ist auch sehr schön und voller Fische.

Wolfgangsee, Austria 8

Zum Baden ist der See auch ganz okay, wobei er im Juni noch ziemlich frisch war.

 

Wo ist das schönste Wasser, das ihr jemals gesehen habt?

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Waschbare Gemüsetasche

Heute muss ich diesen Beitrag mit einem Geständnis beginnen: Ich hasse Plastiksackerl. (Oder Plastiktüten, für meine deutschen Leser.) Besonders diese dünnen, in die man Gemüse nur einmal einwickelt und sie dann entweder aufhebt bis der Behälter übergeht oder mit schlechtem Gewissen wegwirft. Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht, die alle Eigenschaften dieser Sackerl hat, aber waschbar ist. Diese Eigenschaften sind vor allem, dass es durchsichtig sein muss, damit die VerkäuferInnen sehen können, was sich darin befindet und dassnman diese Waagenzetterl aufkleben kann. Das Ergebnis sieht genauso aus wie ein normales Sackerl.

Ich habe sie jetzt ein paar Monate ausprobiert, und sie halten alles aus, es gibt keine Probleme an der Kasse, man kann sie einfach in den Kühlschrank geben und sie lassen sich waschen. Inzwischen habe ich auch schon ein paar verschenkt.

Und hier ist die Anleitung:

Was man braucht:

  • Halb-festen Tüll (meiner ist der Rest eines Vorhangs.)
  • Nähmaschine
  • Passender Faden, eine Nadel für dünne Webware
  • Eventuell ein Rollsaum-Fuß

Optionaler erster Schritt:
Ein altes Plastiksackerl auseinandernehmen, aber ich habe auch die Maße aufgezeichnet.

Grafik

Man legt dann die Vorlage auf jeweils eine Schicht Tüll und schneidet mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm rundherum aus.

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Danach muss man die Henkel versäubern, das geht entweder mit dem Rollsaumfuss, oder indem man den Saum mit den Fingern rollt. Geeignet ist dafür ein besonders schmaler Zickzack-Stich auf einer kurzen länge. (2 bei mir)

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Danach legt man die Stücke aufeinander und näht die Seiten und die Henkel bei etwa 0.5 cm mit einem engen Geradstich zusammen. (Ich habe wieder 2 eingestellt.) Wenn man will, kann man die überstehenden Stücke mit nahe an der Naht zurückschneiden.

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Dann wendet man das Ganze und näht etwa bei etwa 1 cm über die alten Nähte an den Seiten und bei den Henkeln. (Französische Naht.)

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Nun näht man ohne zu wenden unten zu. Auch hier kann man wieder versäubern.

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Dann wieder wenden. Jetzt die Seiten nach innen stülpen, bis die Henkel genau in der Hälfte gefaltet sind und dann über den Boden und die Henkel nähen.

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Und dann ist es fertig!

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Man kann es auch klein zusammenrollen, also passt es in jede Einkaufstasche:

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Whiteboard-Kalender1

Whiteboard-Kalender (inkl. Vorlage)

In meinem letzten Post habe ich Euch meinen Arbeitsplatz gezeigt, und da kam ich auf die Idee, meinen Kalender als Download anzubieten, da ich die Vorlage selbst erstellt habe und sie sonst nur sinnlos auf meinem Schreibtisch herumgammelt.

Whiteboard-Kalender3

 

 

Whiteboard-Kalender2

Bei der Gesamtansicht konnte man es nicht so gut erkennen, aber der Kalender ist im Prinzip ein Wochenplan in einem Rahmen, der mit Whiteboard-Marker beschrieben werden kann. Da mein Studium und Privatleben manchmal etwas chaotisch sind, fand ich es angenehm, mich am Anfang der Woche hinzusetzen und Sonntagabends alle meine Terminplaner (Uni, Handy, Zettelchen) und To-Do-Listen durchzugehen, und auf einem Kalender zusammenzubringen.

Inzwischen habe ich ein smartes Smartphone, wo mir durch diverse Apps dieser Schritt erspart bleiben würde und ich automatische Erinnerungen bekomme, aber es hat doch etwas angenehm übersichtliches.

Ich habe es auf Französisch gemacht, weil ich gerade versuche diese schöne Sprache zu erlernen, aber es gibt auch eine Vorlage auf Deutsch und Englisch.

Sie ist perfekt geeignet für eine DIN-A-4 Seite. Aber man kann sie auch vergrößern.

Kalender

Calendrier

Calendar

Falls ihr Euch einen solchen Kalender macht, würde ich mich über Bilder sehr freuen.