Startschuss für Nix für Lemminge

 

 

nixfürlemmingegross

Alexandra von MamamachtSachen hat zum selber designen aufgerufen, und nach meinem Zeitungskleid wurde ich da natürlich gleich hellhörig… und das obwohl ich schon einen so vernünftigen, bodenständigen Nähplan hatte, lauter Butter-und-Brot Oberteile und Hosen… und dann kommen so Themen wie Märchen um die Ecke… Nunja, sagt ja niemand, dass diese Oberteile super langweilig sein müssen. Zumal ich eigentlich ausreichend Kleidung habe, weshalb auch mal das ein oder andere Gaudi-Teil entstehen darf.

Ob ich nun alles selber designen werde, weiß ich nicht, weil das ja schon ein langwieriger Prozess ist und wenn ich es schon anpassbare Schnittmuster gibt bin ich für Effizienz. Und ob alle fertig werden, werden wir sehen. Planung ist für mich ja immer schon der halbe Spass.

Nun, mein Thema wird wohl das Märchen sein, da ich Märchen liebe, und ehrlich gesagt schon eine zu viele moderne Interpretationen und Wiedererzählungen gesehen habe. (Once upon a time habe ich sogar meinem Mann angedreht…) Und es gibt ja schon eindeutig eine Märchen-Mode und ich liebe das verspielte, übertriebene daran.

Aber meines wird modern interpretiert, für untragbares ist mir meine Zeit zu schade. Wobei für mich Märchenhaftes und Traditionelles oft Hand in Hand gehen. Mal sehen ob ich endlich zum Folklore-Sticken komme… vor allem wenn ich etwas nach Russland schaue, vor allem das Märchen der Baba Yaga hat mich schon lange fasziniert.

Daweil bin ich mal fleißig am pinnen, momentan schweben mir feenhaft luftige Kleidchen vor und viktorianische Blusen, irgendwas mit Posamenten, besticktem Tüll, Samt und Satin…

 

Evening dress

House of Worth dresses | House of Worth:

 

Nun, ich bin aufgeregt. Und gespannt was die anderen aus den Themen machen.

 

Anzug

Kinderkram: Aveline als Anzug

Anzug

Ein gutes neues Jahr, erstmal!

Hier ist es sehr leise, da die letzten Monate im letzten Jahr für mich waren wie ein Hamsterrad, ein schönes Hamsterrad zwar, aber trotzdem mit kaum Möglichkeiten mich mit etwas anderem zu beschäftigen als dem Lumpi oder dem Haushalt. Die wenigen Mußestunden konnte ich dann damit verbringen etwas zu erschaffen oder darüber zu schreiben, und da gewann eher das Erschaffen, vor allem weil ich keine Lust hatte Bilder zu machen und zu bearbeiten. Zumal ich auch noch nur für das Lumpi genäht hab. #Mutterleiden  :-P

Eines davon ist dieser “Anzug”, genäht weil ich keine hübschen Anzüge gefunden habe für so kleine Zwerge, die nicht irgendwie nach Verkleidung aussahen. Getragen wurde er auf einer Hochzeit, wo alle ihn bewundert haben. (Den Inhalt natürlich auch.) (Trotzdem kann ich von Hochzeiten mit Babies nur abraten… es gibt kein einziges gutes Bild von dem Lumpi mit dem Anzug und gar keins von mir, weil wir in jeder Pause im Auto stillen/schlafen oder spazieren waren. Dabei hatte ich ein farblich dazu passendes Outfit an, und mein Mann auch. :’-( )

Bei dem Schnittmuster handelt es sich um den Aveline von Lilikidz, wobei ich im Schritt eine Druckknopfleiste eingefügt habe. Es ist eine sehr großzügige 68, aus Wintersweat und 5-cm-Samtband. Der Body ist gekauft.

Ich schicke ihn auch zur made4BOYS-Linksammlung, wo ich neuerdings selbst viel stöbere.

Schwalben von Graz 6

Die Schwalben von Graz

Vor fast 5 Monaten bin ich nochmal auf den Schlossberg in Graz geschwaddelt, einerseits um mit der Treppe auf der Murseite die Wehen auszulösen und um mich abzulenken. Und da ich dann die Treppen mit der Riesenkugel kaum noch derstiegen bin (ja, auf österreichisch ist das ein Wort), haben wir eine sanfte Route durch die Gärten gewählt.  Und sind da auf unzählige Schwalben gestoßen, die sich auf dem Vorsprung der Mauer versammelt haben.

Schwalben von Graz 1 Schwalben von Graz 3

Kamera gezückt und den Vorsprung von allen Seiten fotografiert.

Schwalben von Graz 5 Schwalben von Graz 2

Schwalben haben ja Tradition in Graz. Bei einer Stadtführung haben wir erfahren, dass die Schwalbennester bei einer Fassadenrenovierung des Rathauses mal abgemacht wurden. Die Bürger waren so entsetzt, dass extra Nester bestellt wurden und wieder am Rathaus befestigt. Von unten sehen die Nester aus wie Teil der reich verzierten Fassade.

Schwalben von Graz 7

Zufällig habe ich wohl auch die zwielichten Vorgänge der Schwalbenmafia beobachten dürfen. ;-)

Schwalbenmafia

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Sonnenblume

Erntedankfest im urbanen Gärtchen

Ich habe hier schon einmal über unseren Garten geschrieben, letztes Jahr. Ich und Garten, das ist so eine Sache. Meine Mama war leidenschaftlich bei der Sache, ich fand es immer eher langweilig und der Mühe nicht wert. Dann fanden wir zufällig eine Stadtwohnung mit Garten, die auch noch leistbar war und nahmen sie der Katze zuliebe.  Wie meine Mama wollte ich aber nicht einen hübschen Rasen und ein paar Blümchen, nein, essbar muss es sein. Auch wenn es nur 3 Quadratmeter sind, und die Erde eher lehmig. Also probierten wir mal rum.

Sonnenblume

Im ersten Jahr lief es ganz okay, wir hatten wenig Ahnung, kauften ein paar Bücher und raus kamen viele Kräuter, ein paar Tomaten und ein Kürbis. Und ein paar Träublein vom Stock den uns meine Tante zum Einzug geschenkt hat. Und jede Menge “Röhrlsalat”, also Löwenzahn.

Gemüse mit Buch

Weil es zufällig so lag: Der Grund warum wir faule Gärtner waren… weil wer anderer auch wächst.

Letztes Jahr hatten wir Pech. Das Wetter war ständig nasskalt und bei aller Liebe kam nicht viel raus. Unser erfolgreichstes Projekt waren ein paar Kartoffel in der nackten Erde, aber die wurden dann von Mäusen gefressen.

KartoffelTomaten

Dieses Jahr hatten wir nach Mai kaum Zeit um uns um irgendwas zu kümmern. Wir hatten ein Hügelbeet angelegt aus dem bisschen Schnitt und Küchenabfällen, Tomaten- und Sprossenkohlpflänzchen vom Raritätenmarkt drauf gepflanzt und dann noch gegossen wenn es besonders trocken war. Und siehe da, haufenweise Tomaten. Der Sproßenkohl steht noch aus, aber es sieht dank der Schnecken mittelmäßig aus. Außerdem hatten wir wieder viele Kräuter (das vernachlässigte Beet wollte ich mal nicht ablichten), besonders viel Melisse und Sauerampfer.  Es heißt doch es wächst immer das Kraut das man gerade braucht…

TraubenWunderblume

Das Fazit dieses Jahr:

  • Viele, viele Tomaten in allen Größen von Ochsenherz bis Ribisel. Ein paar konnten dank Claudines Tip auch noch nachreifen.
  • Eine Handvoll Kartoffel aus der Sackkultur.
  • Kräuter genug für jedes Gericht.
  • Einmal Brennesselspinat.
  • Genug Sauerampfer für viele russische Suppen und Salate.
  • Zwei große Zucchini und viele Zucchiniblüten.
  • Ein paar Handvoll Andenbeeren.
  • Mehr Trauben als wir essen konnten.
  • Und natürlich ein paar hübsche Blümchen.

 

Und das mit minimalem Aufwand. Mal sehen was nächstes Jahr passiert.Andenbeere

Aber es gibt auch viele andere Vorteile:

  • Das wild sprießende Grün inmitten der Stadt (Fitnessstudioterasse rechts, gepflegter Rasen links und vorne ein Parkplatz) gibt mir irgendwie das Landgefühl der Kindheit.
  • Ich lerne ein paar Survival-Skills.
  • Es ist einfach unglaublich entspannend, Pflanzen beim wachsen zuzusehen.
  • Wir beherbergen und ernähren eine Unmenge an Insekten. (Und Schnecken, die auch immer wieder kommen, weil wir sie nicht töten sondern ausquartieren.)
  • Wegen der Schnecken kommen auch Igel und Tigerschnegel vorbei.
  • Ich sehe jetzt überall ungenützte Grünflächen, wo man etwas Essbares pflanzen könnte oder Bäume deren Obst liegen bleibt…  kennt ihr schon mundraub.org?

Und ich schicke diesen Beitrag zum EiNab im Oktober.

Dahlie

Und, was habt ihr so geerntet? Habt ihr Tips für Mini-Gärten?

 

AsterAster3

Die mistige Bluse

Ja, so hieß diese Bluse während ihrer Entstehung und ich bin immer noch kein Fan. War der Schnitt schuld, war es der Viskose-Stoff oder war es die Tatsache, dass ich meine erste echte Bluse aus Viskose-Stoff machen wollte?

AsterAster3

Jedenfalls ist sie mistig. Hier auf dem ersten Bild sieht man auch gut warum ich auf der Hochzeit, für die ich sie genäht habe, den Blazer die ganze Zeit anließ. Der Kragen ist wellig, die Schultern sind zu weit… dass man eine Schnittmuster-Anpassung für schmale Schultern machen kann, kam mir natürlich erst als es schon zu spät war und ich etliche späte Stunden, in denen der Zwerg auf Papa schlief, mit der Bluse verschwendet habe. Bei komischen Proportionen ist es wohl besser auf Jersey zu setzen.

AsterAster2

Nicht im Bild: die echt kompliziert beschriebenen und dann trotzdem mistigen Manschetten. Ich glaube da ist immer noch ein Fehler im PDF und habe das dem Team von Colette auch geschrieben.

Ich werde sie dennoch tragen, weil mangelnde Auswahl in meinem Schrank. Hat schon mal jemand im Nachhinein die Schultern verkleinert?

Schnittmuster Bluse: Aster von Colette Patterns
Rock: gekauft.

Was es sonst noch so an hoffentlich nicht so mistigen Kleidungstücken gibt, seht ihr beim heutigen MMM.

#UnsungSewingBlogHero

Trachtenrock

Das erste Outfit, das der Held knipsen durfte. (Ist das wirklich schon drei Jahre her?)

Lori B. hat vor kurzem (oder vor längerem) diesen Artikel geschrieben, in dem sie ihren braven Mann lobt, der die Outfitbilder für ihren Blog knippst. Gleich dachte ich auch an den unbesungenen Helden meines Blogs, mein braver Mann, der inzwischen sogar fragt: “Und willst du gleich ein Bild für den Blog?”, wenn ich ihm was frisch Genähtes vorführe.
Ich bin kein großer Fan vom fotografiert werden, und komme mir in der Öffentlichkeit mächtig doof vor, aber mein Mann treibt mich immer an, noch ein paar mehr “zur Auswahl” zu machen. Was sicher auch daran liegt, dass ich oft ihn anmeckere wenn kein Bild passt. Der Gute mag halt lieber Landschaften und neuerdings Babies ablichten, da muss man nicht darauf achten, ob ein BH-Träger sichtbar ist oder ob der Rock hinten blöde Falten wirft.

Ohne ihn wäre der Blog Bilder von mir vor der Wohnzimmertür mit der Kamera in einem blöden Winkel auf dem Schreibzimmertisch. Und ohne seine DSLR wären sie auch noch leicht unscharf.

Also dankeschön, mein unbesungener Held hinter der Kamera.

Refugees welcome

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Klick zur Aktion Blogger für Flüchtlinge in Deutschland. Danke an Lululoveshandmade für den Banner.

Jeder der mich im “echten Leben” kennt, weiß auf welcher Seite ich in der Debatte um die Flüchtlinge stehe.
Das liegt einerseits an meiner Lebensgeschichte, meinen Studienfächern und meiner ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen, aber auch meinem Teenagertraum mal bei der UNHCR zu arbeiten. Offline weiß es also jeder.
Erst durch den neuen Hashtag wurde mir bewusst, dass es auf meinem Blog wohl nicht ersichtlich ist und möchte daher hierzu Stellung nehmen.

Nein, wir sind kein Boot. Und selbst wenn, wäre es nicht voll. Wir werfen jedes Jahr pro Kopf 300 Kilogramm  Nahrung weg und lassen etliches mehr gleich liegen. Wir haben in Europa 11 Millionen leerstehende Wohnungen. Krisen steigern die Effizienz und das ist bei unserem Überfluss schon lange nötig. So entwickelt sich die Menschheit immer schon.
Also danke erstmal, liebe Flüchtlinge, dass ihr uns helft besser zu werden.

Wer helfen will kann dies auf verschiedenste Art tun, nicht nur in Deutschland, sondern auch hier in Österreich und sogar in Graz.

Aus dem Nähkästchen: Aha-Momente

Wenn man etwas Neues anfängt, lernt man meistens die Basics zuerst, die einfachste Methode etwas zu tun. Je mehr man aber reinkommt, desto mehr kommt man auch auf Abkürzungen und Tricks.  Und manchmal gibt es so Momente, wo man sich nur noch denkt: “Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?”
So erging es mir auch beim Nähen. Damit ihr auch den folgenden Gesichtsausdruck bekommt, habe ich euch mal sechs meiner Aha-Momente zusammengestellt.

  • Man kann die Basics einfach online lernen, z.B. die Nähmaschine bedienen oder Schnittmuster lesen. Wobei ich ich finde, dass sie eine gute Einführung vom Händler und einen guten Nähkurs nicht ersetzen.
  • Man kann Schnittmuster um zwei Größen verkleinern oder vergrößern. Wie das geht, zeigt Euch Susan hier.
  • Man kann Schnittmuster an den eigenen, oft so individuellen Körper anpassen. Es gibt dazu mehr oder weniger aufwendige u. Wie das geht, dazu nächste Woche mehr.
  • Man muss Schnittmuster nicht zerschneiden. Es gibt die klassische Methode des Rädelns, des Abpausens und diese geniale Methode des Einschneidends.
  • Füße erleichtern einem alles.
    Am Schluss wieder Erkenntnis, die so manchen NäherInnen ein sarkastisches “Ach wirklich?” entlocken mag.
    Nähfüße sind cool und es gibt viele verschiedene. Vor allem Reißverschluss-Füße, für jeden Typ Reißverschluss einen, sind supercool.
    Eine sehr genaue Demonstration von verschiedenen Füßen gibt es hier bei Craftsy. (Leider auf Englisch, dafür aber gratis.)
  • Es gibt Schnittmuster-Zeitschriften in der Bibliothek. Wahrscheinlich nicht in jeder, aber doch in jeder größeren Stadt, denke ich. Zumindest bei uns in der Hauptfiliale in Graz, und von Facebook weiß ich, dass es auch in anderen Städten die Burda Style zum leihen gibt.

Was von meinen Aha-Momentan habt ihr schon gehabt? Was sind Eure Aha-Momente gewesen?

Herbst-Winter-Kollektion

Schon seit Anfang August überlege ich hin und her, was ich im Herbst wohl anziehen könnte. Normalerweise bin ich kein großer Planer von Garderoben, außer ich fahre auf Urlaub, aber dieses Jahr bin ich mehr oder weniger dazu gezwungen, da ich sehr hoffe nächstes Jahr schon wieder in eine kleinere Größe zu passen und für die paar Monate will ich kein Kleidungsstück zu viel nähen oder kaufen. Die Sache gestaltet sich auch deshalb schwierig, weil ich kaum Zeit habe einkaufen zu gehen, geschweige denn was zu nähen, was mir inzwischen bei weitem mehr Spass macht als shoppen.
Und dann soll das ganze noch möglichst ökologisch und sozial verträglich, aber auch im Budget sein… ihr seht mein Dilemma.

Naja, jedenfalls habe ich beschlossen mich trotzdem weiter auf dem Weg zur selbstgenähten Garderobe zu bewegen. Hier sind meine Herbst-Winter-Nähpläne und das nur mit lauter für mich neuen Schnittmuster-Designern. Woooohooo!

Aster von Colette Patterns. (Klick zur Quelle.)

Für eine Hochzeit im September brauche ich noch eine Bluse. Weil Schnittmuster teuer sind, so dass ich etwas wollte, dass ich noch mal nähen und tragen kann, fiel die Entscheidung statt auf die klassische Schluppenbluse auf die etwas reduziertere Aster von Colette Patterns in schwarzer Viskose. Ausgeschnitten ist sie schon und der Stoff hat mir schon die oft erwähnten Mucken gezeigt.
Für selbige Hochzeit will ich mir auch meinen ersten Petticoat nähen… ich weiß, ich hinke dem Trend Jahre hinterher. Aber ich habe mich bisher nicht drüber getraut, und hoffe dass ich ihn überhaupt rechtzeitig fertig bekomme.  Dafür will ich die Anleitung von Sugardale verwenden.

8004 von Lekala Patterns (Klick für die Quelle.)

#4039 von Lekala Patterns (Klick zur Quelle.)

Natürlich brauche ich auch ein paar praktische Sachen, die sich zum Stillen leicht verschieben lassen. Und was wäre da besser als Jersey. (Knöpfe sind scheinbar dem Härtetest nicht gewachsen, bin ich draufgekommen.) Ich habe vor kurzem Lekala Patterns entdeckt, die scheinbar maßgefertigte Schnittmuster herstellen, aber laut Reviews echt miese Anleitungen haben. Naja, für die zwei Jersey-Shirts dürften meine Kenntnisse inzwischen reichen.  Dafür verwenden will ich einen dunkelroten Jersey, der schon seit letztem Jahr hier liegt und vielleicht den Rest vom Pfirsichkleid, mal schauen.

Lekala #5722 (Klick zur Quelle.)

Außerdem gekauft habe ich mir ein Schnittmuster für eine Jacke, von der ich nicht glaube, dass sie diesen Winter fertig (oder angefangen) wird. Aber bei 3 Euro habe ich nichts verloren.

Wahrscheinlicher wird es dieser Mantel, wobei ich mir auch da unsicher bin. Aber der Zwerg hätte da gut Platz mit drunter. Und in knacklila Wollwalk mit Kunstfell wäre es sicher in Hingucker. Mal sehen.

 

 

 

Tania von Megan Nielsen. (Klick zur Quelle.)

Fix geben wird es einen Hosenrock.  Als ich unlängst das erste Mal eine Stunde alleine in der Stadt war, habe ich mich im Rausch der Freiheit sauteuren Wollcrepe andrehen lassen, der nun verarbeitet werden will. Oder soll ich ihn mir aufheben, bis ich wieder eine permanente Größe habe? Naja, jedenfalls ein Hosenrock soll her. Ob es jetzt der Lemmingschnitt Tania oder eine eigene Konstruktion wird, mal sehen.  Schön ist er ja schon, und einfacher als die Rechnerei… hat wer Erfahrung mit Verkleinerungen von Selbstgenähtem?

 

 

Leah Lounge Pant von StyleArc Patterns (Klick zur Quelle.)

Zum Thema Hosen habe ich auch noch das Schnittmuster zu meinem Lieblingshosenschnitt gefunden. Ich habe letzten Sommer eine alte Leinenhose in genau diesem Schnitt zerlegt und wollte daraus eine Jeans nähen, was eindeutig ein FAIL war, weil sie viel zu groß wurde. (Jetzt ist sie übrigens zu klein… ) Das Problem bei diesem super Schnittmuster ist, dass es von Stylearc aus Australien hierhergeschickt wird. Obwohl sie wirklich super Schnitte haben, sind die Anleitungen scheinbar genauso schlecht wie bei Lekala und sie versenden nur eine Größe. Bei meiner schwankenden Figur weiß ich nicht ob mir die Sache das Geld wert ist, oder ich es nochmal mit der Vorlagenhose probiere. Wäre auch meine erste Hose…

7179 von Burda Style (Klick zur Quelle.)

Zuguterletzt habe ich noch vor ein selbst konstruiertes Stillkleid aus einem feinen Wollstoff zu nähen, ähnlich einfach wie mein 6-Streifenkleid. Der Stoff war eigentlich für das Vintage-Hemdkleid von Burda gedacht, das jetzt schon seit zwei Jahren meine Kollektion ziert, über das ich mich aber noch nicht getraut habe. Vielleicht als Weihnachtskleid in Samt?

 

 

 

 

 

Was habt ihr so geplant?

Diese merkwürdigen Posts…

… die ich immer rauswerfe und dann in heller Panik wieder lösche, die aber trotzdem rausgeschickt werden und in Readern auftauchen… Tja.

Liebe, wenige abonnierte LeserInnen, es tut mir sehr leid. Ich habe hier ein technisches Problem, namentlich, dass ich die App verwende, während mein Sohn auf mir schläft. Und diese blöde App automatisch alles postet, sobald man auf Rückwärts drückt, was vor allem passiert wenn der Zwerg plötzlich zuckt oder mir das Handy aus der einen freien Hand rutscht.

Ich arbeite daran.  Bis dahin einfach seufzend den Kopf schütteln.