MMM: Das “Pfirsichkleid”

Heute wie versprochen die zweite Version von Burda 7082, das Pünktchenkleid habe ich ja letzte Woche schon vorgestellt.

Pfirsich-Kleid3

Diesesmal in der Schaut-aus-wie-echt-ist-aber-immer-noch-Pseudo-Wickel-Version. Dieses mal auch mit genähten Falten am Bund, da bewegt sich nix mehr, ist leider aber auch nicht so Stillfreundlich.

Die weißen Streifen sind aus den Restfetzerl vom Wasserfalltop, wie gut dass ich nie was wegschmeiße. Leider wars nicht mehr genug für den Saum und die Ärmel, daher sind sie nur mit weißem Garn versäubert.

Pfirsich-Kleid4

Der Stoff ist ein dünner Jersey ohne Stretchanteil, was einen riesen Unterschied macht. Außerdem habe ich den Rock um drei Zentimeter gekürzt, was viel besser aussieht, wie ich finde.

Pfirsich-Kleid2

Als Bonus zum Motto mein Urlaubskleid vom letzten Jahr, weil wir dieses Jahr wohl daheim bleiben. Beim MMM ist es bisher nicht vorgekommen, weil es 1. eines meiner ersten Projekte ist und da war ich noch nicht am bloggen und 2. es nicht komplett neu ist, sondern ein stark verändertes Kaufkleid.

Knotenkleid am Wolfgangsee

Damit wünsche ich allen die in den Urlaub fahren, schönen Urlaub, und allen die daheim bleiben eine schöne “Staycation”. Versucht mal Eure Gegend zu genießen.

Genießen kann man auch die tollen Kleider beim heutigen MMM.

MMM: Im Pünktchenfieber…

Oder: Das Matronenkleid, in dem ich aussehe wie meine Oma.
Im Ernst, es wäre genau ihr Stil gewesen.

Punktalkleid nach Burda 70824

Dieses Kleidchen ist nach Burdastyle 7082, der Beschreibung nach ein Pseudowickelkleid aus Jersey. Welcher Jersey steht da nicht, ist ja nicht für Anfänger. “Nach” deshalb, weil ich ein paar Schritte übersprungen habe bzw. absichtlich weggelassen habe, damit es Stillfähig ist. So habe ich die Einlage vorne weggelassen, und die Falten nicht festgenäht, sondern einfach fallen lassen wie sie wollen. Vielleicht ein Fehler, weil der Ausschnitt dann so weit aufging, dass ich einen Druckknopf einbauen musste. Auch Figurmäßig musste ich in der Schwangerschaft auf gut Glück nähen, was irgendwie funktioniert hat, tragbar ist es ja.

Punktalkleid nach Burda 70823

Ein Fehler war vielleicht auch einen echt dünnen Stretchjersey zu verwenden, der hängt irgendwie komisch.  Über die Punkte bin ich gespalten. Zuerst dachte ich, etwas zu viel Punkte sind es ja schon, jetzt denke ich, das Punktechaos kaschiert das Bäuchlein, weil da eh keiner länger hinschauen kann ohne einen psychedelischen Anfall zu kriegen.

Schema

Zum Schnitt selbst: Ich bin kein Fan von dem verschlungenen Teil vorne, es hängt schwer da rum und trocknet zu langsam. (Wenn man nur 4 Sachen zum Anziehen hat, ist sowas wichtig…) Hinten ist eine Naht im Rücken, die bei mir irgendwie dafür sorgt, dass es sich hinten hochzieht, wie man hier schön sieht:

Punktalkleid nach Burda 70822

Ich habe den Schnitt letztes Wochenende in einer etwas anderen Version nochmal genäht, das Ergebnis zeige ich Euch nächste Woche.

Das hier schicke ich zum vorletzten MMM diesen Sommer:

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MMM: Das rote Sarongkleid

Letzte Woche habe ich ja schon über mein Sackkleid aus einem Sarong gebloggt. Und hier ist das zweite davon, dieses mal weniger Sack und mehr kompliziert. Ich vermute, dass es Viskose, weil wie Baumwolle riecht es nicht. Aber wenn es eine Leserin genau weiß, bitte melden, weil ich würde es echt gerne wissen. Es ist ein luftiger Stoff, der sich eher kühl anfühlt, aber die Bearbeitung war einfach wie Baumwolle. Ich hatte keine Schwierigkeiten wie .meike., obwohl ihr Kleid mir allein schon wegen dem Namen sympathisch ist.

Rotes Viskosekleid 6

Vorher

Das Schnittmuster habe ich wieder selber entworfen, und überlege hier eine Anleitung zu veröffentlichen, weil das ganze echt nicht schwer ist. Die Knopfleiste ist voll funktionsfähig zum Stillen.

Rotes Viskosekleid 4

Und das Blumenmuster verzeiht auch Flecken.

Rotes Viskosekleid 1

Die Träger sind allerdings etwas zu kurz, und wenn mein Zwerg sich mal mit Papa als Träger zufrieden gibt, werde ich das ändern. Zumindest hoffe ich, dass es sich mit dem Stoffrest ausgeht.

Rotes Viskosekleid 5

Sie sind allerdings wieder breit genug um BH-Träger zu verstecken. Ich habe aus dem Oberteil ein Jäckchen dazugemacht.

Rotes Viskosekleid 2

Resting tired face

Die Photos hat wieder mal mein Mann gemacht, an dem kein Menschenphotograph verloren gegangen ist, weil er mir nicht gesagt hat, dass sich der Gummi unter den Busen verabschiedet hat. Naja, Realität und so.  Ich bin aber auch kein Model. (Der Photograph: “Gib uns Leidenschaft, gib uns sexy, gib uns zornig…” Ich so: “Wenn ich müde bin, schau ich müde drein.”)

Rotes Viskosekleid 3

Das Kleidchen schicke ich wieder zum Me-Made-Mittwoch, der wohl wieder viele schöne Kleidchen aufweisen wird:

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MMM: Das Sackkleid am “Post-Baby-Body”

Eigentlich wollte ich die Kleider posten, sobald ich sie anhatte (was dauernd ist), dann war ich aber so unzufrieden mit meinem “Post-Baby-Body” (ein Ausdruck den ich inzwischen hasse), dass ich es mir anders überlegt habe. Aber beim MMM geht es um selbstgenähte Kleidung an echten Frauen, und so sehe ich jetzt nunmal aus. Inspiriert hat mich auch Lauren, die auch mit Mama-Haar und Bäuchlein Kleidung postet. (Dass sie Zeit zum Nähen hat, treibt mir den Neid in die Augen…)

Die Bilder sind so lala, mein Mann hat schnell ein paar geknipst während er unseren Sohn im anderen Arm hielt. Der Hintergrund zu bunt, der Lichtwinkel blöd… da hilft auch Gimp nicht mehr.

Sackkleid 1

Als ich noch schwanger war, habe ich meine Sommerkleidung aus dem Keller geholt und in “Schwanger” und “Stillen” (und “für nichts geeignet”) eingeteilt. Womit ich nicht gerechnet habe, war dass mir länger kaum was passen würde, weil ich einen arg überdimensionierten Busen bekommen habe. Jedenfalls habe ich ganz unten in der Schachtel zwei alte Sarongs gefunden, die ich mir vor Ewigkeiten in Thailand gekauft habe. Ich liebe den Stoff, von dem ich annehme, dass es Viskose ist, er ist schön luftig und so angenehm kühl zum anfassen. Ich habe die Wickelröcke oft getragen, die Oberteile nie. Irgendwann sind sie eben unten in der Kiste gelandet, obwohl die Muster und der Stoff toll sind.

Sackkleid 2

Da ich kaum was zum Stillen hatte, und vorher gelesen habe, dass ein Bäuchlein übrig bleiben würde, habe ich mir schnell Kleider genäht. Das Beispiel Nummer 1 ist das Sackkleid. Einfacher geht es nicht. Ursprünglich wollte ich es mit einem Gürtel tragen, aber bei der Hitze und dem Bäuchlein, trage ich es gerne so. Die Träger sind zum Aufmachen mit Druckknöpfen, damit man das Oberteil zum Stillen runterziehen kann und breit genug um die gar breiten Still-BH-Träger zu verstecken.

Sackkleid 3

Das Kleid schicke ich zum MeMadeMittwoch, wo es viel Sommerliches zu sehen gibt. 9ce6c-mmm2blogo

Aus dem Nähkästchen: Gekaufte Helferlein

Mein kleines Söhnchen ist nun schon 5  Wochen alt,und was soll ich sagen. Mama eines Babies zu sein ist anstrengend und langweilig zugleich. Man sitzt viel rum, läuft Spuren ins Parkett und kommt trotzdem zu nichts, weil der Kleine beschlossen hat nur die Mama ist gut genug für alles.

Daher komme ich nicht mal zum Laptop, obwohl ich die Bilder schon vorbereitet hatte. Aber hier meine (einhändig getippten) fünf nützlichsten gekauften Helferlein.

Nähfüße

Nähfüße

Diese Nähfußkollektion und ein paar seperat gekaufte machen einem das Nähen oft viel leichter und ansehnlicher. Vor allem der Fuß für verdeckte Reißverschlüsse ist Gold wert.

 Klammern

Nähtip: Klammern

Diese Klammern sind super wenn man dickere und ganz dünne Sachen nähen will, die sich durch Nadeln einfach nicht kontrollieren lassen.

 Unterlegscheiben

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Diese praktischen Helferlein aus dem Baumarkt nehme ich vor allem zum Beschweren von Schnittmustern beim Ausschneiden, erspart mir das lästige feststecken… außer bei ganz dünnen Stoffen.

Abstandhalter

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Dieser hier war beim oben gezeigten Füßchenset dabei, aber ich wünschte ich hätte mir früher einen besorgt. Es ist einfach einfacher.

Staubpumpe

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Ich nehme dieses Ding um nach jeder Arbeit die Maschine unten auszupusten und gehe über den Rest mit einem Stück T-Shirt drüber.

 

Was sind Eure gekauften Helferlein?

Anleitung: Umstandsunterhosen

Jede werdende Mama weiß, irgendwann kommt der Punkt wo einem die Hosen nicht mehr passen. Manchmal kann man sich mit dem berühmten Gummi ins Knopfloch Trick ein-zwei Monate erschleichen, aber bei Unterwäsche geht das nicht. Und Umstandsunterhosen sind unverhältnismäßig teuer,  finde ich, und zwar beide Versionen, die die sich unter den Bauch legen sollen und die mit dem Über-den-Bauch-Bund, der im Sommer sicher ein Alptraum ist.

Jedenfalls habe ich eine andere Lösung gefunden, vielleicht sogar eine bessere weil diese Höschen mitwachsen, wenn die Mama zunimmt.

Was ihr braucht:

  • Billige Jerseyslips, am besten eine Größe größer als Eure Größe vor der Schwangerschaft.
  • Farblich passenden Stretch-Jersey (mit einem geringen Elasthan-Anteil also.) oder dehnbare Spitze, wenn das Aussehen über die Bequemlichkeit geht.
  • Nähmaschine
  • Stretchnadel
  • Schere

Und so gehts:

Umstandsunterhosen Anleitung

  1. Die Höschen an der schmalsten Stelle abmessen und einen Streifen Jersey in der selben Höhe ausschneiden.
  2. Dann an der Oberkante 5 cm messen und an der Unterkante in die Mitte versetzt 3 cm messen, so das eine Trapezform entsteht. Bei mehreren Höschen kann man dies in Zick-Zack-Form schneller machen.  (Falls ihr Spitze nehmt würde ich etwa einen Zentimeter mehr oben und unten dazu tun.)
  3. Hose an der Naht aufschneiden oder auftrennen.
  4.  Trapez mit der breiten Seite nach oben rechts auf rechts einnähen.
  5. Fertig.

Wenn ihr Euch welche macht würde ich mich über ein Kommentar hier oder auf Facebook freuen.

|Nähtipps von The Little Cave

Aus dem Nähkästchen: 5 selbstgebastelte Helferlein

|Nähtipps von The Little Cave

Ich habe in letzter Zeit einiges genäht, viel für den Zwerg aber auch einiges für mich. Jedoch keine Umstandskleidung, sondern stillfähige Kleidung. Und so gerne ich diese Kleidchen und Oberteile vorstellen möchte, lässt der feine Herr noch auf sich warten.

Aber beim Nähen kam mir der Gedanke, dass ich in den zwei Jahren seit ich nähe doch einiges gelernt habe, und so habe ich beschlossen, eine kleine Serie über Nähkram zu machen. (Soweit ich eine Serie durchhalte.)

Daher werde ich hier mal  fünf kleine Helfer zeigen, die mein Näherinnen-Leben wirklich erleichtern und auch noch selbstgemacht sind.

Mehr Marker auf der Nähmaschine

Uneben abgeschnittener Saum? Angaben wie “3,5 cm vom Rand steppen”? Vielleicht sitzt du dann beim Abstecken mit dem Lineal da, und probierst den richtigen Nahtverlauf zu markieren.
Oder du machst dir schnell ein paar mehr (entfernbare) Marker auf der Nähmaschine. Dafür brauchst du Tixo, Lineal und einen dünnen Permanent-Marker. Zuerst den Abstand von der Nadel messen, und ungefähr einen Streifen Tixo hinkleben, dann noch einmal genau messen, markieren,beschriften und fertig.Abstände auf der Nähmaschine |Nähtipps von The Little Cave

Abstandhalter |Nähtipps von The Little Cave

 

Nadel Aufbewahrung

Ich fand die Aufbewahrung der Nadeln in ihren Päckchen irgendwie blöd, weil sie immer wieder rausfielen und im Körbchen rumkugelten. Daher hier meine Lösung: Fläschchen.
Diese Fläschchen sind aus dem Bastelbedarf und wohl für die Aufbewahrung von Glitzer gedacht. Auch gut eignen sich Medikamenten-Fläschchen. Als Nadelschutz sollte man ein Stück Filz in passender Größe zuschneiden und auf den Boden schieben. Auch die Leiste mit Nadeltyp und Nummer sollte man lieber abschneiden und mit reinstecken.

Nadelaufbewahrung |Nähtipps von The Little Cave

Bügelhilfe

Gut gebügelt ist halb genäht… aber ich fand es unglaublich nervig, entweder zu hoffen, dass meine Markierungen halten oder schätzen zu müssen, ob alles ebenmäßig ist. Daher hier meine selbstgezeichnete Bügelhilfe auf eher festem Papier.

Bügelhilfe|Nähtipps von The Little Cave

Mini-Mülleimer

Obwohl ich mir schon öfter vorgenommen habe, ihn zu verhübschen, ist er immer noch nur eine Ricotta-Dose. Aber er erfüllt seinen Zweck, nämlich sämtliche Fädchen und Fusseln aufzufangen, hervorragend.

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Nadelkissen am Arm

Ich weiß, dass ist jetzt nichts neues, aber es ist soo praktisch, dass hier rein musste. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich es noch oben habe wenn überraschend Besuch kommt.

Nadelkissen für den Arm |Nähtipps von The Little Cave

Habt ihr noch mehr kleine Tipps mit großer Wirkung?

“Kleiderschrank-Kapsel” für werdende Mamas

 

Hier ist also mein Beitrag zur Entwirrung der Schwangerschaftsmode. Natürlich sind die Bilder unten an meinen persönlichen Kleidungsgeschmack angepasst, aber es dürfte nicht schwer sein, dies anzupassen wenn man lieber nur Jeans oder nur Röcke mag oder T-Shirts mit Sprüchen drauf, oder wenn man mehr Zeit im Büro oder beim Sport verbringt…  Wobei… so groß ist die Auswahl meistens nicht.
Man muss sich auch nicht alles neu kaufen, ein paar Sachen hat man sicher daheim, die weit genug sind. Aber außer man merkt gleich, dass man keinen Bauch bekommt, zahlt es sich schon aus, echte Schwangerschaftskleidung zu kaufen, weil man sie dann ständig trägt und das Kosten/Tragen-Ratio damit stimmt.
Hier also mal die Grafik, die ungefähr meinen Schrank wiedergibt:
Maternity Capsule Wardrobe for Winter
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
 Und hier die angepasste Version für den Sommer:
Maternity Capsule Wardrobe for Summer
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
Ich habe meine Kleidung in Schwangerschaftswoche 16 gekauft, was ein Fehler war, weil:
1. Der Bauch in drei Tagen plötzlich gewachsen ist, und ich so keine Zeit hatte vor dem Urlaub noch viel zu kaufen. (Die eine-Hosen-Geschichte.)
2. Mein Busen vorher schon meine weiten Blusen verzogen hat, und die Hosen soooo viel bequemer für den Blähbauch gewesen wären.
Also, besser vorbereitet sein, auch wenn jede Frau und ihr Wachstum anders ist.

Hier mal meine Tipps im einzelnen (für Winter):

 

  1. Hosen: 3 Hosen für Unterwegs, 2 Leggings für daheim, Sport und Vorbereitungskurse.  Optional auch 1-2 Strumpfhosen, wenn man gerne Kleider trägt.  Hier empfehle ich die echten Schwangerschaftshosen, außer man bekommt wirklich keinen Bauch. Und am besten welche wo man den Bund unter dem Busen verstellen kann, diese haben auch bis zum Schluss ihren Dienst getan.
  2. T-Shirts: Zwei Kurzarm- und zwei Langarm-T-Shirts. Wer mag, kann auch gleich kombinierte Still- und Schwangerschaftsoberteile nehmen.
  3. Blusen:  Bei den Blusen darauf achten, dass sie eine funktionierende Knopfleiste haben, dann kann man sie auch zum Stillen noch anziehen. Und vielleicht eine Größe größer als vor der Schwangerschaft, weil man oft ordentlich zulegt und nach der Geburt nicht gleich wieder dünn ist.
    Pullover: Bei den Pullovern musste ich keinen einzigen neu kaufen, weil ich eh eher lange Pullover mag, und die dehnbar genug waren. Mit einem hübschen Gürtel sieht das ganze auch gewollt aus.
  4. Cardigans und Jäckchen: Auch hier muss man sich meistens keinen kaufen, aber es zahlt sich aus etwas längere Cardigans daheim zu haben, die auch wieder mit einem Gürtel drüber hübsch aussehen und gegen Frühling auch als Jacke und über den Leggings zweckentfremdet werden kann.
    Mantel oder Jacke: Etwas anderes ist es mit einem Mantel: Außer man hat einen sehr weiten Mantel daheim, zahlt es sicher aus. Ich habe von meinen ab dem 7. Monat die Knöpfe gesprengt, weil ich keinen kaufen wollte und verzogen hat er sich auch… also ist zu überlegen.  Es gibt auch noch Jackenerweiterungen für Jacken mit Reißverschluss, oder Jacken mit dazupassenden Erweiterungen. (Siehe auch die Liste mit Links unten.)
  5. Kleider:  Auch hier bin ich lange mit meinen dehnbaren Strickkleidern ausgekommen. Auch andere dehnbare Kleider passen eine Weile, wenn einen nicht allzu stört, dass sie sich vorne etwas hochziehen.
  6. Sonst so:
    Schuhe: Ich habe mir gleich am Anfang flache Stiefelchen mit weichen Einlagen gekauft, die man weder knüpfen noch zippen muss, sondern in die man schlüpfen kann. Schuhe anziehen ist nämlich irgendwann fast ein Workout.  Das ist natürlich optional, nur alle meine Winterschuhe waren zum binden.
    Schwangerschafts-BHs und Schlaf-BHs: Es bleibt einem überlassen ob man gleich auf Still-BHs umsteigt, wobei man jedenfalls zukünftiges Wachstum miteinberechnen sollte. Ich empfehle jedenfalls dehnbares Material und darauf zu achten dass es keine Bügel hat. Die sind irgendwann unterträglich. Ich habe gleich zwei Schwangerschafts-BHs von Anita gekauft, die aus einem Stück gewebt sind. Die sind während der Wachstumsphasen sogar nachts zum schlafen bequem.  Unterwäsche: Etwa 14 Unterhosen mit sehr dehnbaren oder sehr niedrigem Bund. Deshalb so viele, weil es Phasen gibt, da braucht man mehr als eine am Tag… yay, Schwangerschafts-Glamour.
    Weil die extra Schwangerschafts-Unterhosen unverschämt teuer sind, werde ich demnächst einen Trick für Selbermacher posten.
  7. Optional: Eine hübsche Bluse und/oder ein hübsches Umstands-Kleid. Zahlt sich aus für Feiern, Hochzeiten oder um noch mal mit dem zukünftigen Papa schick Essen zu gehen oder mit den Mädels um die Häuser zu ziehen.

Übrigens fehlen Pyjamas, weil ich wirklich gut mit meinen aus Jersey ausgekommen bin. Man schiebt die Hosen etwas runter, die Tops sind meistens weit genug. (Die Hosen machen sich auch super als Abhänghosen…) Wenn man sich welche kaufen will sollte man gleich welche aus Jersey zum Stillen nehmen, weil die braucht man dann wirklich.

Links und Tipps:

(Ich gebe die Links zur Information hier rein, und weil ich von ihrer Nützlichkeit überzeugt bin (und als Notiz für mich selbst), ich wurde nicht um die Einfügung gebeten und bin auch sonst nicht in Kooperation mit den Betreibern.)

Gebrauchte Schwangerschaftsmode

Gut fürs Budget und für die Umwelt:

Hier in Graz haben zwei Mädels einen Online-Versand für gebrauchte Schwangerschaftsmode gestartet, von dem etwa die Hälfte meiner Kleidung ist:
http://www.pre-fashion.com/
In Deutschland ist auch die MamiKreisel-App eine gute Option, habe ich gehört.

Neue Umstandsmode

Vor allem für Beratung rundum Still-BHs und diverse Schwangerschafts-Accessoires kann ich diesen Online-Shop empfehlen. Man bekommt eine E-Mail mit persönlichen Empfehlungen wenn man den Fragebogen ausfüllt, die Betreiberin findet sogar jemandem mit so spezifischen Wünschen und merkwürdigen Größen wie mich das passende:

http://www.schickstillen.de

Wegen der Mäntel, und auch für andere Sachen habe ich das hier entdeckt, aber dummerweise nicht dort bestellt:

http://www.sweetmommy.eu/maternity-and-nursing-wear/mother-coats-and-overcoats

Wer etwas mehr Geld übrig hat, oder wirklich glamouröse Sachen sucht (Umstands-Hochzeitskleid?) wird hier fündig:

http://www.mamarella.com/

 

Selbstgenähte Schwangerschaftsmode

Hier gibt es eine gute Liste, mit Outfit-Vorschlägen und den Schnittmustern für eine komplett selbstgenähte Umstands-Garderobe:

http://diymaternity.com/admin/the-diy-maternity-fallwinter-sewing-list/

Wie man am Namen erkennt, hat sich die Webseite ganz der selbstgenähten Umstandsmode verschrieben, also viel Spass beim stöbern.

 

Eher für Mamis die im Frühling und Sommer geeignet, aber trotzdem super ist die Serie von Cotton&Curls:
http://www.cottonandcurls.com/maternity/

 

Weitere Tipps rundum Umstands-und Stillmode habe ich auf meinem Pinterestboard hier gesammelt, wer reinschauen mag:

 

Habe ich was vergessen? Habt ihr noch Tipps?

Mein erster Award! :’-)

Also, hier zum Auftakt etwas, dass mich wieder richtig zum Bloggen animiert hat. Ich wurde das erste Mal für einen Award nominiert und zwar von der lieben Evelyn von Evelyns Näheck. Vielen Dank dafür!

 

Hier sind die Regeln dieses Awards, die ja nicht allzu schwer zu erfüllen sind:
Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese. 
Blogge die Regeln und zeigen den Award
Veröffentliche sieben Fakten über dich 
Nominiere 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
Hier erstmal die 7 Fakten:
  1. Als ich etwa 10 war, wollte ich unbedingt eine Flugbegleiterin werden. Ich war so begeistert vom Fliegen, dass ich ein kleines Notizbuch hatte, in dem mir jeden Flug notierte, die Uniformen der Flugbegleiterinnen, welches Essen es gab und so weiter. Mein sehnlichster Geburtstagswunsch war nach einem Kostüm mit Bleistiftrock, was ich dann auch bekam.
  2. Im gleichen Alter habe ich etwa ein halbes Jahr mit meinen Eltern auf Koh-Phangan gewohnt, in einer Bambushütte auf dem Berg. Das war bevor es zur Party-Insel wurde und war für mich das absolute Paradies.
  3. Ich spreche fließend Deutsch und Englisch, etwa 1/4 fließend Hindi und 1/8 fließend Italienisch und Französisch und ich kann mir Latein zusammenreimen.
  4. Meinen ersten Pullover hat meine Oma fertig gestrickt. Ich habe bis heute noch keinen fertigen Pullover, aber einen Halbfertigen der auf mich wartet. (Oder auf die Schwiegermama, wenn ich ihn auffällig genug platziere. Muahahaha.)
  5. Mein Stil bis ich 22 war, war *schulterzucken*. Ich habe meistens angezogen was ich gratis bekam, von der älteren Cousine, aber auch von Mama und Oma. Was dann in einem plissierten Faltenrock (Oma) mit psychedelisch-gemustertem Pullover (Mama) und roten Lackstiefeln (Cousine) endete. Meine Photos entlocken mir kein: “Oh, schau was wir damals anhatten”, sondern ein: “Oh, schau wie egal mir mein Aussehen damals war.”
  6. Laut meiner Sammlung auf Goodreads habe ich 341 Bücher gelesen.
  7. Mein erstes Nähprojekt waren kleine Röcke für die Zaubertrolle meiner Schwester.

Ich nominiere folgende Blogs:

  1. https://chinelobally.wordpress.com
  2. https://cutiecakeswelt.wordpress.com/
  3. http://lifeisbanalogue.com/
  4. https://diwhat.wordpress.com/
  5. http://austrianpics-blog.com/
  6. https://schurrmurr.wordpress.com/
  7. http://merlanne.lu/
  8. http://www.orangenmond.at/
  9. https://kleinekleinigkeiten.wordpress.com/
  10. http://nephtyis.com/
  11. https://siebenhundertsachen.wordpress.com/
  12. http://www.veganricha.com/
  13. http://naehfreundin.blogspot.co.at/
  14. https://weiberkombinat.wordpress.com/
Kurzmitteilung

Warum ich weg war, und warum ich nie wieder “Ich bin wieder da”-Posts schreiben werde.

Also, hier war es seit Monaten sehr still, und ich kann selber kaum glauben, dass es wirklich so lange war. Dabei brennt es mir immer mal wieder unter den Fingern, etwas zu zeigen.

Der Grund dafür ist nicht, dass ich nichts zu sagen gehabt hätte, sondern dass meine Energiereserven komplett aufgebraucht wurden. Im Herbst davon dass mir den ganzen Tag fürchterlich übel war, und ich sowieso nichts gebastelt oder genäht habe, im Winter von Müdigkeit, wo ich die wenige Energie fürs Einkaufen von Miniatur-Möbeln und Miniatur-Kleidung und Nähen von Schlafsäcken und Wickeldecken verwendet habe und jetzt fällt es mir vor lauter Rückenschmerzen schwer lange rumzusitzen. Obwohl ich jetzt Zeit habe, und eh nichts tue außer warten.

Die Erfahrenen unter Euch werden schon draufgekommen sein, dass bald einen neuer Bewohner in unsere kleine Höhle einzieht. Dessen Reise anstrengender war als von mir erwartet, die mich aber auch unglaublich glücklich macht.

Was mich das ganze aber gelehrt hat, ist dass man nicht monatelang den “Ich bin wieder da, und werde total viel machen…” Post an zweiter Stelle stehen lassen kann. Vor allem, weil dies mein Hobby-Blog ist und ich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn Hobbies zu “Aufgaben” werden, irgendwie der Spass flöten geht. Und weil ich mich kenne, und weiß, dass schnell alles nicht Essentielle aus dem Fenster fliegt, wenn ich ein neues Projekt habe. (Nennen wir den Zwerg mal ein “Projekt”. :-))
Ich denke, wenn dieses Projekt in die nächste Phase geht, werde ich nicht zuverlässiger meinen Hobbies nachgehen. Aber Hobbies sollten einem auch kein schlechtes Gewissen machen. Ich bin überhaupt wider dem schlechten Gewissen, man macht was man kann, sich dafür selbst fertig zu machen ist Energieverschwendung und bringt einen genau gar nicht weiter. Zumal sicher keiner auf der Welt sich auf den Nägeln rumbeißt, weil er meine neuesten Ergüsse nicht zu lesen kriegt.

Also, hier ganz ohne schlechtes Gewissen: Ich poste, wenn ich Lust drauf habe. Das wird so regelmäßig oder unregelmäßig sein wie das reale Leben.