Pflanzenrettung im Urlaub

Pflanze 1

Wenn man Glück hat, hat man eine liebe Freundin/Nachbarin/Mama, die einem im Urlaub die Blumen gießt. Aber mit etwas Restrisiko und dieser Methode haben aber fast alle Balkon- und Kübelpflanzen eine heiße Sommerwoche überlebt.

Nur einer von zwei Basilikum-Stöcken ist eingegangen, bei gleichen Bedingungen stand der andere noch voll im Saft…¯\_(ツ)_/¯

Für die Methode brauchst du:

  1. Plastikfolie (Einkaufstaschen, Verpackungsreste etc.)
  2. Schere
  3. Untersetzer/Teller
  4. Steine
  5. Evtl. Plastik- und Glasflaschen für längeren Urlaub
  6. Schattenplatz

Zur Vorbereitung alle Pflanzen in den Schatten stellen, aber so, dass sie noch gut Licht bekommen. Besonders empfindliche Pflanzen oder solche mit kleinen Töpfen würde ich in die Wohnung ans schattige Fenster/auf den Esstisch etc. stellen. Vor allem kleinere Töpfe und solche die drinnen stehen brauchen einen Untersetzer mit Rand.

Jetzt das Plastik in quadratische Stücke schneiden, so dass sie die Erde der Töpfe bedecken, und einen Schlitz bis etwa zur Mitte einschneiden. Dann die Pflanze ordentlich gießen, bis sich auch der Untersetzer füllt. Dann mit dem Plastik die Erde bedecken und mit den Steinen beschweren. Und dann ab in den Urlaub!

Wer länger als eine Woche weg bleibt kann auch noch eine Flasche füllen und sie umgedreht in die Erde stecken, so dass der Hals zur Wurzel zeigt. Ich weiß aber nicht wie lange das funktioniert.
Achtung: Sobald ihr heimkommt, solltet ihr das Plastik wieder entfernen und die Pflanzen wieder an ihren alten Platz stellen. Das ist keine langfristige Lösung, ich vermute die Erde würde dann schimmeln und das wäre eher das Gegenteil von retten…

Erntedankfest im urbanen Gärtchen

Ich habe hier schon einmal über unseren Garten geschrieben, letztes Jahr. Ich und Garten, das ist so eine Sache. Meine Mama war leidenschaftlich bei der Sache, ich fand es immer eher langweilig und der Mühe nicht wert. Dann fanden wir zufällig eine Stadtwohnung mit Garten, die auch noch leistbar war und nahmen sie der Katze zuliebe.  Wie meine Mama wollte ich aber nicht einen hübschen Rasen und ein paar Blümchen, nein, essbar muss es sein. Auch wenn es nur 3 Quadratmeter sind, und die Erde eher lehmig. Also probierten wir mal rum.

Sonnenblume

Im ersten Jahr lief es ganz okay, wir hatten wenig Ahnung, kauften ein paar Bücher und raus kamen viele Kräuter, ein paar Tomaten und ein Kürbis. Und ein paar Träublein vom Stock den uns meine Tante zum Einzug geschenkt hat. Und jede Menge „Röhrlsalat“, also Löwenzahn.

Gemüse mit Buch

Weil es zufällig so lag: Der Grund warum wir faule Gärtner waren… weil wer anderer auch wächst.

Letztes Jahr hatten wir Pech. Das Wetter war ständig nasskalt und bei aller Liebe kam nicht viel raus. Unser erfolgreichstes Projekt waren ein paar Kartoffel in der nackten Erde, aber die wurden dann von Mäusen gefressen.

KartoffelTomaten

Dieses Jahr hatten wir nach Mai kaum Zeit um uns um irgendwas zu kümmern. Wir hatten ein Hügelbeet angelegt aus dem bisschen Schnitt und Küchenabfällen, Tomaten- und Sprossenkohlpflänzchen vom Raritätenmarkt drauf gepflanzt und dann noch gegossen wenn es besonders trocken war. Und siehe da, haufenweise Tomaten. Der Sproßenkohl steht noch aus, aber es sieht dank der Schnecken mittelmäßig aus. Außerdem hatten wir wieder viele Kräuter (das vernachlässigte Beet wollte ich mal nicht ablichten), besonders viel Melisse und Sauerampfer.  Es heißt doch es wächst immer das Kraut das man gerade braucht…

TraubenWunderblume

Das Fazit dieses Jahr:

  • Viele, viele Tomaten in allen Größen von Ochsenherz bis Ribisel. Ein paar konnten dank Claudines Tip auch noch nachreifen.
  • Eine Handvoll Kartoffel aus der Sackkultur.
  • Kräuter genug für jedes Gericht.
  • Einmal Brennesselspinat.
  • Genug Sauerampfer für viele russische Suppen und Salate.
  • Zwei große Zucchini und viele Zucchiniblüten.
  • Ein paar Handvoll Andenbeeren.
  • Mehr Trauben als wir essen konnten.
  • Und natürlich ein paar hübsche Blümchen.

 

Und das mit minimalem Aufwand. Mal sehen was nächstes Jahr passiert.Andenbeere

Aber es gibt auch viele andere Vorteile:

  • Das wild sprießende Grün inmitten der Stadt (Fitnessstudioterasse rechts, gepflegter Rasen links und vorne ein Parkplatz) gibt mir irgendwie das Landgefühl der Kindheit.
  • Ich lerne ein paar Survival-Skills.
  • Es ist einfach unglaublich entspannend, Pflanzen beim wachsen zuzusehen.
  • Wir beherbergen und ernähren eine Unmenge an Insekten. (Und Schnecken, die auch immer wieder kommen, weil wir sie nicht töten sondern ausquartieren.)
  • Wegen der Schnecken kommen auch Igel und Tigerschnegel vorbei.
  • Ich sehe jetzt überall ungenützte Grünflächen, wo man etwas Essbares pflanzen könnte oder Bäume deren Obst liegen bleibt…  kennt ihr schon mundraub.org?

Und ich schicke diesen Beitrag zum EiNab im Oktober.

Dahlie

Und, was habt ihr so geerntet? Habt ihr Tips für Mini-Gärten?

 

Whiteboard-Kalender (inkl. Vorlage)

In meinem letzten Post habe ich Euch meinen Arbeitsplatz gezeigt, und da kam ich auf die Idee, meinen Kalender als Download anzubieten, da ich die Vorlage selbst erstellt habe und sie sonst nur sinnlos auf meinem Schreibtisch herumgammelt.

Whiteboard-Kalender3

 

 

Whiteboard-Kalender2

Bei der Gesamtansicht konnte man es nicht so gut erkennen, aber der Kalender ist im Prinzip ein Wochenplan in einem Rahmen, der mit Whiteboard-Marker beschrieben werden kann. Da mein Studium und Privatleben manchmal etwas chaotisch sind, fand ich es angenehm, mich am Anfang der Woche hinzusetzen und Sonntagabends alle meine Terminplaner (Uni, Handy, Zettelchen) und To-Do-Listen durchzugehen, und auf einem Kalender zusammenzubringen.

Inzwischen habe ich ein smartes Smartphone, wo mir durch diverse Apps dieser Schritt erspart bleiben würde und ich automatische Erinnerungen bekomme, aber es hat doch etwas angenehm übersichtliches.

Ich habe es auf Französisch gemacht, weil ich gerade versuche diese schöne Sprache zu erlernen, aber es gibt auch eine Vorlage auf Deutsch und Englisch.

Sie ist perfekt geeignet für eine DIN-A-4 Seite. Aber man kann sie auch vergrößern.

Kalender

Calendrier

Calendar

Falls ihr Euch einen solchen Kalender macht, würde ich mich über Bilder sehr freuen.

 

Wohnsplitter: Arbeitsplatz

Da ich meine ganze Zeit hier verbringe, um an meiner Masterarbeit herumzuwerkeln möchte ich heute mal meinen Schreibtisch herzeigen, den ich endlich mal richtig aufgeräumt habe.

Nachdem ich nicht alleine wohne, kann ich meine Einrichtungsträume nicht wild ausleben, sondern muss schauen, dass es auch etwas männlicheren Geschmäckern entspricht. Aber mein Arbeitsplatz gehört mir ganz allein, und deswegen Blümchen… überall!

Ladenschränkchen

Den Schreibtisch kennt bestimmt jeder, es ist ein Hemnes Schreibtisch von Ikea, den ich heiß liebe. Der Stuhl und die schöne Papiereinrichtung ist ebenfalls von Ikea. Die Kissen habe ich selber genäht, und die Füllung des Sitzkissens sind drei Schichten Schaumstoff.  Inzwischen wünsche ich mir, ich hätte Holz genommen, aber beim Umzug hatte ich nur noch vor Augen wie viel das alles schon gekostet hat… und jetzt will  ich es auch nicht rauswerfen, vor allem, weil es ja bald eine Nähecke wird…

Klipp-Lampe

Wer sich frägt was das mit dem kleinen Laptop und dem Bildschirm soll… ich habe ein altmodisches Netbook, das in der Uni unglaublich praktisch zum mitschreiben ist, aber zum lesen nicht so sehr. Und da ich viele von meinen Lernmaterialien nicht ausdrucke, sondern am Bildschirm lese, habe ich diesen weißen Bildschirm auf willhaben gefunden… und er wurde von meinem Zahnarzt verkauft. :-O

Magnetboard (2)

Mein Magnetboard ist eines vom Flohmarkt, dass ich mit Stoff überzogen habe. Ich werde dazu noch eine Anleitung machen.

 

Mauspad (2)

Das Mauspad ist aus Schaumgummi, Sprühkleber und Stoff, die Maus ist von Nager-IT, die Fairtrade-Mäuse herstellen, die sogar biologisch abbaubar sind.

Briefkästchen-1 (2)

 

 

Briefmesser (2)

Und wei ich meinen Verlobten etwas ärgern wollte, hier mein Briefmesser. Mit Schleife… haha. In Wirklichkeit ist es ein kaputtes Buttermesser. Ich weiß bis heute nicht, wie der Sprung da rein kommt.

 

Und wie sehen eure Arbeitsplätze aus?

 

Wohnsplitter: Garten im Mai

Eigentlich wollte ich diese Woche ja mein fertiges Sommerkleid vorstellen, aber die Kleinarbeiten brauchen länger als ich dachte. Außerdem war das Wetter letztes Wochenende so schön, dass wir die „Terassensaison“ eröffnet haben, d.h. unsere Mini-Terasse aufgeräumt haben und vor allem unsere vorgezogenen Pflänzchen aussetzen, in unserem „Urban Garden“, der 3 qm gr0ß ist. Leider ist der Boden sehr lehmig und deshalb Pflanzen wir vieles in Töpfen, obwohl wir versuchen die Erde zu verbessern.

Garten 1

 

Der Kater genießt die Terasse auch, und die letzten Pflänzchen warten auf ihren Platz.

Garten 8

Wir haben auch schon Erdbeeren, die schon da waren als wir eingezogen sind, und sie schmecken leider nach nichts.

Garten 6

Ich liebe Gewürze, und deswegen haben ist der ganze Setzkasten (war auch schon da) voll mit Kräutern. Das Beet vorne haben wir gebastelt aus wunderschönen Steinfliesen, die unsere Nachbarn bei einer Renovierung losgeworden sind. Hinten ist Knoblauch, der seit Winter in dem Topf ist, und ich dachte der wäre bald fertig, aber anscheinend dauert das zwei Jahre… Rechts unten stehen zwei umgedrehte Marmeladegläser, die schützen die Dahlien vor den fiesen Schnecken, bis sie groß genug sind.

 

Garten 5

Ich kann mich erinnern, dass meine Oma die Tagetes gepflanzt hat, um die Schnecken abzulenken, aber ich mag sie einfach so gerne, dass ich ihnen, den Kornblumen und zwei exotischen Blumen, deren Namen ich vergessen habe einen Ehrenplatz gegeben habe. Die Stöcke sind als Katzenschutz angebracht, da mein Kater jeden erwärmten Platz als geeignetes Bett betrachtet.

 

Garten 4

Auch der Wein hat letzte Woche ein Gestell aus Draht bekommen und begeistert sich schon dafür.

 

Garten 3

Dieses Jahr habe ich endlich Kerbel, der letztes Jahr einfach nicht wollte.  Lecker Aufstrich.

Vielleicht ist er dieses Jahr auch einfach begeistert von seinen Nachbarn Koreander, die ebenfalls Weicheier sind.

Garten3 1

 

Auch noch in der schneckensicheren Vorzucht sind die Kürbisse und zwei verschiedene Tomaten, die in den Töpfen bleiben. Außerdem die Lieblingspflanzen meines Schatzes: Färbige Chilis. Nicht im Bild sind Kartoffeln, Sonnenblumen und Kirschtomatenpflanzen, die so blöd im Schatten lagen, dass es keine schönen Bilder gibt.

Garten 7

 

Da ich kurz bevor ich den Post geschrieben habe, auf Merlannes Blog wunderschöne Blumenbilder erblickte, habe ich auch noch ein paar Bildchen von meinen Frühstarter-Hortensien, die wohl keine innere Uhr haben und der ersten Tagetes eingefügt.

Garten2 2 Garten2 1 Garten2 3

 

Und wer hätte bei diesem Wetter drinnen nähen sollen?

Garten 2

Wohnsplitter: Speisekammer

Ich möchte eine neue kleine Serie machen, mit alten und neuen Projekten aus meiner Wohnung, die manchmal zu klein für einen eigenen Post sind oder nur insgesamt Sinn ergeben.

Heute, meine überarbeitete Speisekammer.

Vorratsschrank4

Vor einer Ameiseninvasion hatte ich viele Vorräte in ihren Packungen gelassen und es gab auch öfters ein durcheinander von offenen und geschlossenen Packungen. Jetzt habe ich alles Offene in Gläser verfrachtet, die zum größten Teil up- und recyclet wurden. Vorratsschrank..

 

Bis ich genug große Gläser beisammen habe, sind auch noch Sachen in meinen alten Joghurtbechern untergebracht. Geschlossene Sachen sind in diesen grünen Boxen untergebracht. Ich habe dafür einfach den Stoff meiner alten Vorhänge mit Sprühkleber auf Katzenfutterschachteln geklebt und ein Ettikett mit Whiteboard-Marker beschriftet.

Vorratsschrank.

 

Mehl, Reis und größere Mengen habe ich in diese gekauften 5l-Gläser getan, in die etwa 2 Kilo Mehl passen:

Vorratsschrank2

Und auch sehr wichtig, ist diese hübsche Schachtel (eine größere Katzenfutterschachtel), in der die Süßigkeiten aufbewahrt werden.

Vorratsschrank3

Fast noch wichtiger sind für mich jedoch meine Gewürze, die ebenfalls in diversen upcycelten Gläschen aufbewahrt werden, deren Deckel ich mit mattem Lack besprüht habe und auf die ich mit meinem weißen Stoffmarker schreibe. So sind sie von oben schön auseinanderzukennen.

Vorratsschrank1

Couch-Schreib-Tisch

Da mein Schatz gerne auf der Couch sitzt und „Computer spielt“, statt an einem ordentlichen Schreibtisch, dachte ich es wäre wohl besser einen Tisch zu entwerfen, statt einen dieser nichtsnutzigen Couchtische zu haben, die die Leute zu einer schlechten Körperhaltung zwingen. Gesagt getan.

Couchtisch und Kissen selber machen3

Ich habe dazu eine 2500 x 250 mm Küchenplatte aus Kiefernholz vom Baumaxx verwendet. Für das niedrige Sofa das wir haben ist es sich ausgegangen, dass wir nur ein Brett gebraucht haben.

Weiters braucht man dazu:

Vier Winkel und vier Flachverbinder, Schrauben, Schraubenzieher

Um die exakte Farbe zu haben, die ich habe:

Wasserlösliche Lasur in der Farbe Lysander und damit das eher weiche Holz robust wird, wasserlöslichen Treppenlack, Kunststoffpinsel mit weichen Borsten, 120 Schleifpapier, schwarzen Sprühlack, Filzklebestreifen

  • Die Platte am besten schon im Baumarkt auf die entsprechende Höhe und Breite zuschneiden lassen. Das ist meistens gratis.
  • Wer die Seitenstücke ebenfalls glatt haben will, kann das mit einem groben Schleifpapier erledigen.
  • Falls du sie einfärben willst, am besten an einem warmen Tag draußen streichen. Meiner Erfahrung nach ist es bei Lasur am besten zwei dünne Schichten aufzutragen. Vor allem sollte man auf der Unterseite der Platte üben. Dazu etwas Farbe auf den Pinsel aufnehmen und gleichmäßig in Richtung der Maserung streichen. Dabei ist es zu vermeiden zweimal über die gleiche Stelle zu streichen. Überall eine Seite streichen und etwa 2 Stunden trocknen lassen, bei sehr warmen Wetter geht es auch kürzer, bevor man die anderen Seiten streicht.
  • Dann über Nacht liegen lassen.
  • Dann vorsichtig mit dem Schleifpapier anrauen, mit einem feuchten Tuch abwischen und das ganze von vorne beginnen, bis ihr den Farbton habt den ihr wollt.
  • Die Pinsel immer sofort auswaschen.
  • Wenn die Lasur komplett getrocknet ist, mit einem weichen feuchten Lappen abwischen und trocknen lassen. Dann kann die erste Schicht Treppenlack aufgetragen werden. Hier ebenfalls ganz dünn und in die Richtung der Maserung streichen. Bei den rauen Stücken mit dem Pinsel auftupfen. Hier 6 Stunden trocknen, bevor man die andere Seite streicht.
  • Nach 12 Stunden trocknen kann man die zweite Schicht auftragen. Dazwischen anzurauen ist meiner Erfahrung nach nicht notwendig, solange die Schicht Lack dünn genug war.
  • Ich habe insgesamt vier sehr dünne Schichten aufgetragen und die Platte scheint sehr robust zu sein. Ja, das ganze braucht dann eine Woche.
  • Dazwischen kann man die Winkel und Flachverbinder mit dem schwarzen Sprühlack behandeln wenn man will.
  • Danach kann man die Winkel und Flachverbinder so anbringen:
    Couchtisch und Kissen selber machen4
  • Couchtisch und Kissen selber machen5Am Schluss die Filzklebestreifen unten, wo der Tisch den Boden berührt, anbringen. Jetzt kann der Tisch, zumindest auf Holzböden, leicht hin und her geschoben werden. Man könnte auch Räder anbringen, aber ich glaube, dann wird er etwas wackelig, während er so fix steht.
  • Bevor man Sachen dauerhaft auf die Oberfläche stellt, also länger als eine Stunde, sollte man vier Wochen warten, damit der Lack komplett durchtrocknen und sich härten kann.

Gerahmte Herbstblätter / Framed autumn-leaves

Framed Leaves / Gerahmte Blätter

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Jetzt wo ich nach Weihnachten etwas Zeit hatte, bin ich endlich dazu gekommen ein länger geplantes Projekt umzusetzen. Ich liebe es ja, etwas Natur in die Innenräume zu bringen, und vor allem Blätter haben es mir angetan. Ich habe schon im Herbst Blätter gesammelt und getrocknet, aber dann ist mir so einiges dazwischen gekommen. Aber jetzt hängen die Blätter-Bilder endlich und so schwer war es nicht:

Was man braucht:

Blätter, ein dickes Buch, Zeitungspapier, Glasrahmen (in meinem Fall rahmenlose Rahmen, weil ich die gerade da hatte), dünner Pappkarton (Frühstücksflockenverpackung), normales Papier, Schere und Kartonschneider und ein hübsches Geschenkpapier, am besten mit Metall-Folien-Anteil.

So geht’s:

  • Zuerst mal hübsche Blätter sammeln. Unbedingt darauf achten, dass sie nicht merkwürdig riechen, glaubt mir, meine Mappe riecht jetzt noch nach Maische von ein paar sehr hübschen Blättern. Leider konnte ich sie deswegen nicht benutzen, wer will schon, dass das Wohnzimmer riecht wie eine Brauerei.
  • Dann die Blätter mit kaltem Wasser abspülen und auf einer Zeitung über Nacht trocknen lassen.
  • Am nächsten Tag in eine Zeitung und in ein Buch legen, und das Buch dann gut einklemmen, damit die Blätter ordentlich flach gedrückt werden.
  • Nach etwa einer Woche kann man die Blätter dann rahmen.
  • Den Rahmen passend zur Größe des Blattes aussuchen.
  • Dazu ein Stück normales Papier auf den Rahmen zuschneiden. Anhand von diesem dann auch das Geschenkpapier zuschneiden.
  • Zuletzt dann den Karton zuschneiden und einen Rand von etwa 2 cm auf jeder Seite ausmessen und das Innere herausschneiden.
  • Nun zuerst das Papier, dann den Kartonrahmen und am Schluss das Geschenkpapier auf die Unterseite des Rahmens legen. Den Finger in ein Stück Stoff wickeln und damit das Geschenkpapier auf den Kartonrahmen drücken.
  • Nun das Blatt auflegen und eventuell überstehende Stängel abschneiden.
  • Dann das Glas auflegen und befestigen.

Fertig!

Framed Leaves How-to / Gerahmte Blätter

Now that I had some time after Christmas, I finally got around to realize a long planned project. I love to bring a little nature inside, and I especially love leaves. I’ve collected these leaves in autumn and dried them, but then I got distracted.

But now the framed leaves are done and it was not that hard:

What you need:
Leaves, a thick book, newspaper, glass frames (in my case, frameless frames because I already had them), thin cardboard (cereal boxes), normal paper, scissors and a cutter and a pretty gift wrapping paper, preferably with a metal film.

 

Here’s how:

  • First off, collect pretty leaves. Make absolutely sure that they don’t smell weird, my binder still smells after a bit like mash from some very pretty leaves. I couldn’t use them, who wants their living room smelling like a brewery after all.

  • Then rinse the leaves with cold water and let them dry on a newspaper overnight.

  • The next day put the leaves in a newspaper individually and place them in a book, and then press the book well, so that the leaves are pressed flat.

  • After about a week you can then frame the leaves.

  • Choose the frame to match the size of the leaf.

  • Cut a piece of plain paper to match the frame. Based on this cut the wrapping paper. At last, cut the carton and measure an edge of about 2 cm on each side and cut out the interior.

  • Place the paper, then the cardboard frame and finally the wrapping paper onto the bottom of the frame. Wrap your finger in a piece of cloth and neatly press the wrapping paper to the cardboard frame.

  • Now add the leaf and cut off any excess stem. Then replace the glass and secure it.

 

Done!