Stoffdiät: Yo-Yo Effekt

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Ich bin endlich mit meiner recht zeitaufwendigen Jacke fertig geworden und habe seitdem eigentlich nur noch an der Sommergarderobe für das Bauki genäht. Das ist fitzelig und zeitfressender als gedacht, aber in Größe 98 nicht wirklich so toll für die Stoffbilanz. Und ich habe ein Shirt für meinen Mann genäht, dass er sogar trägt.  In die Arbeit! 😀

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Mein Sohn hat auch den ultimativen Tip: Hast du voluminösen Stoff, mach eine Decke daraus! 2 Meter weg. Tatsächlich habe ich  von meinen unerfahrenen Anfangszeiten 2 Meter violetten Sweat, mit null Elasthan, die Hose daraus beult also aus wenn man sich nur einmal bückt. Ich habe mir den Rest zur Inspiration auf das Sofa gelegt. „Decke neu?“ fragt da der Süße und wickelt sich ein. Nun ist es seine Mittagsschlafdecke.

Einen Stoff konnte ich an eine Leserin verschenken.

So weit, so Abbau?

Nein, denn mir ist ein fieser Stofflohmarkt dazwischen gekommen, bei dem ich „nur gucken“ wollte. Und ich habe den Ausnahme-Blusenstoff gekauft.

Bilanz:

  • Stoffe am Anfang: 54, 20 Reste.
  • Stoffflohmarkt: +5
  • Online gekauft: +4
  • (Davon sind 8 deklarierte Ausnahmen.)
  • Verbraucht März: -3 + upcycling
  • Verbraucht Mai: -8 + 5 Reste
  • Summe: 52, 15 Reste.

Vielleicht sollte ich auch auf Meter umsteigen, das würde nach mehr aussehen. :-/

Ich imitiere mit dem Bild mal unsere Vortänzerin Kuestensocke, da es eine schöne Übersicht bietet:

Stoffdiät: Warum ist das überhaupt hier drin? 

Probemantel

 

Heute gibt es ein Update zur Stoffdiät von Kuestensocke.

Nun, bis auf 30 Zentimeter Futterstoff habe ich keinen Stoff gekauft. Obwohl ich schon sehr stark sein musste, als ein Newsletter von Biostoffe kam. Überhaupt, die Newsletter sind ein bisschen als wenn man bei einer Essensdiät immer an Restaurants vorbeigeht. Soll ich sie abbestellen? Aber was ist, wenn ich den Schönsten aller Stoffe verpasse?!?!?

Nun, ich habe jedenfalls drüber nachgedacht und ich denke es passt in die Ausnahmen die letztes Mal definiert habe. Was ist ein Gesetz von Schlupflöcher? 😛

Zu der Frage im Titel: Was macht das überhaupt hier drin? Das habe ich mich gefragt, weil ich noch mal schön aufgeräumt habe, jetzt ist alles bis auf den bampfigen Frottee in der einen Kommode. Dabei bin ich draufgekommen, die Stoffe die da sind, weil sie zu schön sind und die, wo das Projekt zu aufwendig ist, sind weniger als ich dachte. Tatsächlich sind die „Verstopfer“:

  1. Käufe aus meiner frühen Nähzeit, wo ich noch nicht viel wusste, über Qualität und wieviel man ungefähr so braucht.
  2. Gutgemeinte Geschenke (oder eher deren Ausmist-Resultat).
  3. Reste, weil zu viel für unspezfische Projekte gekauft.

Habe ich was vernäht?

Ja, und zwar:

  • Einen Pyjama für eine Freundin.
  • Frotteestoff zum Badeponcho und die Reste zu Kinderhandtüchern. (Sooo viel Platz…)
  • Ein paar Kleidungsstücke aus dem Altkleidersack wurden für meinen Sohn geschrumpft.
  • Eine misslungene Gammelhose für meinen Mann. Clownshosen brauchen auch viel Stoff…
  • Und in Bearbeitung ist mein Frühlingsmantel, der hoffentlich noch im Frühling fertig wird.

Stoff im Abbau…

 

(Wenn bloggen doch nur so einfach wäre wie diese Liste zu schreiben… )

Nun zu meinen Tausche bzw. verschenke gegen Versandkosten aus Österreich-Stoffen, weil mir wirklich nichts einfällt:

Dieser schöne Stoff aus eher grob gewebter Baumwolle (wie Leinen.,aber weich), braune Polkadots auf naturweißem Untergrund in  100 x 140 cm.

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Dieser blumengemusterter Stretchsamt aus Polyester 250 x 140 cm.

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Reste Kunstleder in Schwarz und Hellbraun

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Wer Interesse hat, gerne an dalia (at) posteo.net

 

Stoffdiät- Ich bin dabei


Bei Küstensocke gibt es eine Gruppen-Stoffdiät, die mir sehr gelegen kommt, da ich schon seit letztem Jahr versuche, keine Stoffe zu kaufen. Ich war eigentlich immer sehr gut darin, nur projektbezogen Stoffe und Schnittmuster zu kaufen. Ich habe mir vorgenommen, nur diese Kommode zu füllen. Nun ja. Ich könnte jetzt anbringen, dass die oberste Lade Kurzwaren enthält, die unterste auch noch Schals  und eine eigentlich nur Reste… Aber in Wahrheit würde mein sonstwo hingestopfter Vorrat auch da nicht reinpassen. Ich habe auch noch einen Beutel voluminösen Frottee, eine Kiste Füllung und eine Tasche mit Kleidung, die upgecycled werden möchte. 

Was zwischen mich und den Minimalismus kam, war das Träumen. Seit mein Sohn da ist, war Stoffe und Schnittmuster kaufen leichter, als tatsächlich was zu nähen. Und dann bekam ich von meiner Schwiegermama eine riesen Schachtel Stoffe, die sie bei ihrer Inventur gefunden hatte und schon war die Kommode zu klein. 

Ich habe den Herbst dazu verwendet, alle Stoffe zu messen, zu photographieren und in meiner „Sew Awesome„-App einzugeben. Das ist ziemlich cool, denn nun kann ich locker schauen, ob ich genug für dieses und jenes Schnittmuster habe und scrollen statt alle Läden und Säcke zu durchwühlen.  Ich habe auch schon einiges an kleinen Stücken zu Shorts, Kinderkleidung und Geschenken vernäht. Leider komme ich nicht dazu alles zu verbloggen, bevor es alt aussieht oder verschenkt ist. 

Die Streichelstoffe

Mein Plan dieses Jahr: 

  •  Gar keine neuen Stoffe  für mich zu kaufen, ausgenommen Kombi- und Futterstoffe.
  • Ausnahme: Stoff für eine Frühlingsbluse, falls ich einen supertollen finde. (Ausgenommen auch Stoffe für den Sohn und Mann.) 
  • Auch Geschenke sollten möglichst upcycelt oder aus Resten genäht werden. 
  • Alle meine Stoffe (und Schnittmuster) gleich in die App einzugeben und nach dem hoffentlich baldigen Umzug an einem Ort zu organisieren. 
  • Etwas mehr bewusst zu planen was ich nähen will, und Ideen gleich zu notieren, da mir oft was passendes einfällt und dann wieder entfällt und dann frage ich mich, was ich mit dem Stoff wollte… 
  • Aus den Resten Sternchen-, Frühchen- und Puppenkleidung nähen, und aus den größeren Webstoffresten Herzkissen
  • Stoffe, aus denen ich wirklich nie was machen werde verkaufen, spenden, verschenken, tauschen. Vielleicht gibt es wieder einen Stoffflohmarkt…  

Mal sehen, ob das machbar ist. Aber ich werde mich zu den Stoffläden nur mit einer genauen Liste und ohne viel Zeit wagen, da kaufe ich immer wenig bis gar nichts… Und das ist ja das Ziel.
 

Zum Zwecke eines Countdowns: grob gezählt  sind es wohl 54 Stoffe und 20 große Reste.

Nix für Lemminge: Finale

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Heute zeige ich euch etwas kleinlaut mein Ergebnis für Nix für Lemminge 2016. Aber warum eigentlich kleinlaut sein? Einzig-artig (auch im Sinne von es ist das Einzige) ist sie ja geworden, meine Tunika á la Vasilisa, und da auch Alexandra nur etwas Einzig-artiges zeigt bin ich nicht ganz so beschämt.

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Auch mir ist das Leben dazwischen gekommen, in der Planungsphase hatte ich optimistische Aussichten, mein Zwerg schlief gerne bei Papa und auch mit Nähmaschinenlärm, das hat sich geändert. Ich dachte auch ich würde im Sommer viel nähen, aber es war dann doch lustiger als Familie die Sonne zu genießen und meinen Sohn auf seinen Entdeckungsreisen zu begleiten. Und so blieben mir nur abgezwackte halbe Stunden, die auch ich lieber mit Instant-Gratification-Projekten verbrachte. Wer will zwei Stunden nur stecken, wenn man auch eine dringend benötigte Fleece-Jacke in Mini nähen kann?

Außerdem hatten ich und die Tunika so unsere Diskussionen. Sie wollte wohl keine Vasilisa werden, sondern lieber eine Baba Yaga. Das fing damit an, dass ich Baumwoll-Spitze kaufen wollte und mit Possamenten-Bordüre heimkam. Das Probestück war aus fließenderem Stoff, aber ich wollte ja unbedingt grobes Leinen, so wie Vasilisa es wohl von ihrer Stiefmutter bekomme hätte. Nun denn, mit der Possamenten-Bordüre ergab das einen divenhaften Stehkragen, der auch ein eingenähtes Schrägband vonnöten machte. Ich habe auch noch nie so viel von Hand genäht, das ganze Schrägband und Teile der Bordüre und natürlich die aberwitzige Knopfleiste. Auch die niedlichen Stickereien wollte sie nicht, jedes Mal wenn ich soweit war, den Stoff auf den Rahmen gespannt, Nadel in der Hand, brauchte das Söhnchen ganz dringend die Mama. Blümchen und Vögelchen passen halt nicht zu einer Hexe.

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Als ich sie das erste Mal angezogen habe, war es noch August und mir war zu warm, ihre Formlosigkeit gefiel mir mit den Leggings nicht (mehr) und ich habe sie enttäuscht weggepackt fürs Erste. Zum Glück wollte ich sie für das Finale gut in Szene setzen, und so mit Strumpfhose, hohen Schuhen und Schmuck finde ich sie fast ein wenig apart. Und zu warm war mir nun auch nicht mehr.

Auch wenn es mit der Kollektion nichts geworden ist, so habe ich trotzdem noch die Ideen im Hinterkopf, und z.B. die Jacke und Bluse noch fest in Planung. Ich war jedenfalls sehr angeregt von der Idee und danke Alexandra fürs Ausrichten des „Nix für Lemminge“.

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Polkadots auf Wasserfall

Heute möchte ich mein letztes Sommerwerk zeigen. Das Wasserfallshirt 2016 (ich mache nämlich jedes Jahr eins 😉 ) und die zweite Shorts nach der Leah Lounge Pant. Beides aus Resten… Sowas geht nur bei Sommerkleidung! 

Entschuldigt die Handybilder, genäht habe ich das ganze schon Mitte August, aber irgendwas war immer und so gab es keine Bilder. Am laut Wetterbericht letzten Sommerwochenende habe ich dann bei einem Spaziergang meinen Mann gebeten mit seinem Handy zu knipsen. Und froh bin ich drum, denn heute läuft schon die Heizung… 

Polkadots auf Wasserfall

Wasserfallshirt: selbst entworfen.

Shorts: Gekürzte Leah Lounge Pants von Stylearc. 

Stoff: Weicher Jersey und Baumwoll-Stretchsatin,  gekauft beim Stoffland in Graz. 

Nimmt teil an: Me Made Mittwoch

Neusiedler See mit Kleinkind

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Wir waren dieses Jahr eine Woche in Weiden am Neusiedler See auf Urlaub. Es war unser erster Besuch in dieser Gegend und auch unser erster richtiger Urlaub mit dem Lumpi. Das ändert doch einiges, muss man sich nun nicht nur als Paar ausmachen wessen Erholungsmethode wann angewendet wird, sondern auch noch raten, was für den kleinen Mann unterhaltsam wäre.

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Ansprüche an den Urlaub:

  • Ökologisch und sozial möglichst verträglich
  • Etwas aktiv
  • Etwas faulenzen
  • In einer schönen Umgebung.
  • Neuerdings auch: Unterhaltsam für Kleinkinder.

Wir haben eine kleine Wohnung über AirBnB gemietet, was ich mit kleinen Kindern nur empfehlen kann. Es ist zwar dann ein bisschen „Wie daheim, nur woanders“, aber so ist das halt mit Kindern. Und ein Rückzugsort mit kleiner Küche, wo man im Notfall auch einen Tag drinnen bleiben kann ist Gold wert. Ich würde aber nächstes Mal ein Zwei-Zimmer-Apartment nehmen, wenn es leistbar ist, weil unser Zwerg ein leichter Schläfer ist und auch darauf achten, dass keine Straße vorm Fenster ist, da es dann schwierig wird bei großer Hitze nachts das Fenster zu öffnen. So viel mal dazu. 😉

Und heiß wurde es Ende Juli definitiv, wir hatten jeden Tag über dreißig Grad und es war oft sehr schwül. Am See geht immer ein angenehmer Wind, es lässt sich also aushalten.

Der See selbst ist ein Moorsee, umgeben von hohem Schilf und mit trübem Wasser. Das Wasser ist angenehm warm, aber ich persönlich fand ihn zum Schwimmen nicht so einladend, da es wegen des Winds oft spritzende Wellen gab und ich irgendwie nicht so gerne im Trüben schwimme. Für Windsurfer und Segler war es aber super, wie man sieht.

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Zum See selbst kommt man am besten durch die Seebäder, wo man zwar Eintritt zahlen muss, aber dafür gepflegte Rasen und Stege bekommt.(Bei manchen Pensionen ist der Seebad-Eintritt inklusive.)  Hier kommt man auch mit Kind  zur Erholung, in Weiden gab es einen „Babystrand“, quasi eine riesige Sandkiste mit einem abgeschirmten, seichten Stück See. Außerdem gab es einen netten Spielplatz und Enten, die sich furchtlos zwischen die Urlauber mischten. Das reicht schon um ein Kind einen Tag lang zu unterhalten… Das dachten sich auch viele andere Familien (und erstaunlich viele Omas mit ihren Enkerln).

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Wir haben auch Fahrräder mit Kindersitz gemietet, was sich bei dem flachen Land und den guten Radwegen anbietet. Man kann auch Anhänger mieten. Wir sind nur ein paar Kilometer gefahren, für mehr reichte das Sitzfleisch nicht, aber immerhin haben wir einen Storch und die Windräder gesehen.

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An einem anderen Tag haben wir einen Spaziergang durch die pannonischen Wiesen und Weinhügel gemacht. Hier gab es viel Blühendes für mich und interessante Steine für meinen kleinen Geologen.

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Wir wollten auch noch den Steppentierpark besuchen, aber dazu ist es durch einen Denkfehler nicht gekommen. (Nehmt dafür definitiv ein Auto, auch wenn man sonst gut ohne eins auskommt. ;-))

Für ältere Kinder sicher auch interessant ist das Dorfmuseum Mönchshof, für das uns leider die Zeit (und meinem Sohn noch die Geduld) fehlte.

Autofrei-Fazit: Super. Nach Weiden kommt man gut mit der Bahn, von dort lässt sich das meiste mit dem Rad oder zu Fuß erreichen. Es gibt einen Mini-Supermarkt im Ort, alles Größere in Neusiedl am See, wohin man wiederum mit Zug und Rad kommt.

Kleinkind-Fazit: Gut, wenn man gerne entspannt und nicht viel Action möchte.

Kostenfaktor: Mit etwas Selbstversorgung und Planung beim Buchen wirklich günstig.

 

Nimmt teil an: Urlaubslinkparty

 

Schmauhleder-Shorts

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Please scroll down for the English version:

Ich bin mal wieder zum nähen gekommen! Mir kommt es ja vor, als ob ich meinen Zeitmangel mit planen, pinnen und Stoff und Schnittmuster shoppen kompensiere, so schwirren die Ideen in meinem Kopf und jetzt kann ich sie mit einem Schwung Sommer-Motivation umsetzen und komme mit Bilder machen (lassen) nicht hinterher. Ich vermisse den Blog aber schon, obwohl ich immer mitlese, staune und abonniere.

Nun ja, ich habe beschlossen mit dem „einfachsten“ Projekt anzufangen, dieser Rauhleder-Imitat-Shorts, die fix hätte genäht sein sollen. D

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Das Schnittmuster ist die „Leah Lounge-Pants“ von StyleArc, über deren Entdeckung ich so begeistert war, dass ich sie mir ohne Nachdenken aus Australien habe schicken lassen. Sie sind genau das Schnittmuster, dass ich hier kopieren wollte. Nur das StyleArc nur eine Größe schickt, und das damals noch zwei Größen mehr waren. Scheinbar habe ich seit Jänner 6 cm verloren (yay!), und habe die dann von der Probehose einfach auf Me-Made-Mittwochtggenommen. Passt super.
Aber dann wollte ich eine süße Bogenkante, die natürlich etwa so viel Zeit in Anspruch nahm wie die ganze Hose. Und mir dann nicht gefiel und die ich dann abgeschnitten habe. Aber jetzt weiß ich wenigstens wie das geht. 😛

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Durch den Stretch sind sie sehr gemütlich, und durch das Polyester trocknen sie auch schnell, perfekt für den Spielplatz.

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Schmauhleder-Shorts:
Stoff/Fabric: Stretch-Suede

Schnittmuster/Pattern: Leah-Lounge-Pants

Änderungen/Changes Auf Shortslänge gekürzt, an den Seiten enger genäht.
Zeit/Time: ohne Extras: 2 Stunden.
Kosten/Cost: ca. 3 Euro.

Top: Hier gebloggt.
Schuhe/Shoes: Hess Natur

Nimmt Teil an:

Me-Made-Mittwoch

Allie J.s Social Sew

 

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After quite a while I have managed to sew something again. After months of (compensation-) planning, pinning and shopping fabric and patterns, I have finally regained my sew-jo, not least because my son and husband use the long days to roam outside. Now all I need is time to get pictures taken.

These faux-suede shorts were supposed to be a quick appetiser, had I not set my mind on having a scalloped hem, which took as long as the shorts themselves and ended up looking really awkward, so I cut them off. Well, at least I know how to sew scallops now, should that urge ever hit me again. 😛

The pattern is Leah Lounge Pants by StyleArc, shortened of course, and taken in 6 cm at the sides, because I lost weight since I ordered it and StyleArc only send one size.

These are very comfortable due to the stretch fabric, perfect for hanging out with the kids on the playground. They also dry quickly, if you care about that as much as I have to at the moment.

NfL: Entwürfe

Heute geht es weiter bei Alexandra, mit Nix für Lemminge und den Entwürfen.

Meine Designs stehen schon seit einer Weile, allerdings musste ich sie erst einmal ablichten. Ich war beim Entwerfen schon sehr im Frühlings-/Sommerfieber, habe aber nach einigem Liegenlassen überlegt wie ich sie Ganzjahrestauglich bekomme. Ich nähe immer lieber für den Sommer als für den Winter, so dass zumindest hier die Motivation nutzen möchte das Ratio auszugleichen. Außerdem war eine mögliche Stillfunktion eine der Anforderungen.

Ich werde leider kaum Stoffe verwenden, die ich schon habe, da mein Stofflager relativ klein ist… relativ. 😛 Aber ich werde Schnittmuster und Stickgarne verwenden, die hier schon länger rumfliegen.

Das erste ist diese Tunika, sehr den russischen traditionellen Gewändern und dem Original von Vasilisa nachempfunden. Sie wird vermutlich aus Leinen (Sommer) oder Wolle (Winter) sein, vielleicht ohne die blauen Streifen, die mir schon nicht mehr gefallen. Vielleicht auch mit längeren Ärmeln.

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Das zweite Stück gefällt mir in den Details, aber so richtig verliebt bin ich nicht. Sie sollte dem Kleid von Vasilisa ähnlich sein, aber noch ist es mir zu Sackartig. Vielleicht mache ich ein tailliertes Hemdblusenkleid daraus, dafür liegt hier schon ewig ein Schnitt herum. NfL Designs6

Diese Tunika soll oben einen Leinenkragen haben, mit Satinband Stickerei und unten Jersey. Vielleicht muss ich es einfärben, damit die gleiche Farbe herauskommt. Dazu mache ich ein Langarmshirt, vielleicht mit Rollkragen, damit es was fürs ganze Jahr ist. Außerdem überlege ich eine Still-Funktion einzubauen.

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Fix ist auch eine „viktorianische Bluse“ mit bestickter Spitze am Kragen. NfL Designs4

 

Ebenfalls ganz sicher gibt es diese Jacke, nach dem Schnitt von Lekala 5835. Meine allererste Jacke, da will ich auf Nummer sicher gehen. Ich habe überlegt die Dekorationen mit goldener Kordel und mit goldenen Paspeln zu machen, aber ich will ja auch nicht als Michael Jackson für Arme enden. Ich habe schon mit einem Probestück angefangen, aber das warme Wetter nimmt mir die Motivation.

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Mein Fleißstück wird dieses Kleid, inspiriert von Danielle in Ever After. Die Idee gefällt mir total gut, ich hätte auch schon einen wunderschönen Samt am Online-Flohmarkt ergattert. Aber ich hadere noch. Ist der Ausschnitt angemessen bei den riesigen Stillbrüsten? Wann zieht man ein rotes Samtkleid an? Was mache ich wegen der Ärmel? (Rennaissance-Armel zum anbinden sind doch übertrieben…)  NfL Designs3

 

 

Ich bin sehr geschwankt zwischen der Kostümigkeit (?), der Tragbarkeit und den praktischen Anforderungen an eine Mama. Deshalb möchte ich Euch auch meine Leider-Nein-Kanditaten zeigen, die jeweils wegen Aufwand, Kostümigkeit und Unpraktischkeit geflogen sind.

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MMM: Aster und die Traumhose

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Also, das sind jetzt nicht die besten Bilder, weil mein Photograph sie gemacht hat während das Lumpi ihn als Klettergerüst verwenden wollte. Und dann noch die Falten… naja, ich habe die Sachen da schon den ganzen Tag getragen. (Echte Kleidung an echten Leuten und so…)
Aber ich wollte Euch die Aster noch einmal zeigen, bevor sie aufgrund ihrer Schwarzheit im Keller verschwindet. Die mistige Bluse und ich sind irgendwie zusammengewachsen, und ich trage sie sehr oft. Obwohl sie nicht perfekt ist… aber immerhin habe ich wegen ihr diverse Änderungsmöglichkeiten recherchiert und ein Fan von Curvy Sewing Collective geworden. Danke Aster!

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Was auch nicht perfekt ist und trotzdem geliebt wird, ist diese Hose. Im Sommer 2014 wollte ich das erste Mal eine Jeans/Hose nähen, das hat damals jeder gemacht, und außerdem fand ich keine Kaufjeans die mir passt und gefällt.
Ich habe zwei heißgeliebte Hosen mit dem genau gleichen Schnitt (beide von Mango, eine in einer Boutique in Rom und eine am Flohmarkt gekauft, witzigerweise), die ich schon in Stücke getragen habe.  Also habe ich die schon löchrige Leinenhose auseinandergenommen, und genau auf diesen stretchigen Jeansstoff übertragen. Schnell war die Hose genäht, und dann war sie zu eng! Der Reisverschluss ging nicht zu! Ich überlegt, ob wohl die Stoffarten nicht ähnlich genug sind, obwohl der Jeansstoff viel stretchiger ist als der Leinenstoff… dann die Abnäher hinten herausgelassen… dann überlegt seitlich Keile einzusetzten… dann bemerkt, dass ich wohl innert Wochen 5 Kilo zugenommen habe… dann bemerkt, dass die Hose wohl jetzt 9 Monate nicht passen wird… 😀

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Nun, sie hat dann eineinhalb Jahre nicht gepasst, doch was lange währt, wird jetzt ständig getragen. Sie ist bequem wie eine Pyjamahose, hat aber die Passt-Immer Eigenschaften von Jeans. Übrigens habe ich einen ganz ähnlichen Schnitt bei Style-Arc entdeckt und gleich bestellt, es wird also noch mehr Schmango-Hosen bei mir zu sehen geben, vielleicht wird es nie mehr andere geben… Muahahaha.

Wer sonst noch echte Kleidung an echten Damen präsentiert seht ihr beim MeMadeMittwoch.

Bluse: Aster von Colette Patterns aus Viskose, gekauft bei T.O.Stoffe
Hose: von Kaufhose kopiert, aus Jeansstoff gekauft bei Happy Home.