12 Pesto: Kaltes Tomatenpesto

12 Pestos hat das Jahr geht weiter… muss ja nicht in einem Jahr sein. 😉Rohes Tomatenpesto/Raw Tomatoe Pesto

Dieses leckere Pesto ist ideal für heißes Wetter und vollreife Tomaten, und ist daher das offizielle August-Pesto.

Zutaten:

  • Nudeln
  • 8 reife Kirschtomaten
  • 50 Gramm Parmesan in groben Stücken
  • 1 handvoll frischen Basilikum
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 3 EL Olivenöl oder das Öl von den getrockneten Tomaten
  • 1/2 TL Salz
  • Optional: Einen Schuss Balsamico

So wirds gemacht:

Nudeln kochen. Tomaten und Basilikum waschen. Alles zusammen in ein Gefäß geben und pürieren. Nudeln abgießen und nicht abschrecken (außer man mag es ganz kalt). Gleich mit dem Pesto servieren.

Kräuter für den Winter

Kräuter konservieren leicht gemacht

Da sich der Sommer langsam zu Ende neigt, habe ich immer das Bedürfnis Vorräte anzulegen, was wohl an meinen Eichhörnchengenen liegt, so wie es an meinen Bären-Genen liegt, im Winter vor allem Schlafen zu wollen.

Zu diesen Vorräten gehören natürlich auch meine heißgeliebten Kräuter, die in meiner mehrwöchigen Abwesenheit wie wild gewuchtert sind, und daher reichlich zum einfrieren vorhanden ist. Nun möchte ich ein paar Methoden vorstellen, wie man die Kräuter mit in den Winter bringen kann.

Kräuter konservieren leicht gemacht 4

Vorbereitung: Waschen und Abtropfen

Alle Methoden haben gemeinsam, dass die Kräuter sauber und halbwegs trocken sein sollen. Dafür muss man die Kräuter in Bündeln gründlich waschen ohne sie zu knicken. Am einfachsten geht das, indem man sie in einer großen Schüssel Wasser hin und her schwenkt und auf und ab stupft und danach noch einmal Wasser darüber laufen lässt. Kräuter konservieren leicht gemacht 3

Dann lässt man sie ein-zwei Stunden über einem Waschbecken oder im Garten abtropfen. Nun kann es an die Verarbeitung gehen. Kräuter konservieren leicht gemacht 5

1. Trocknen

Die erste Methode ist natürlich das klassische Trocknen.  Dafür nimmt man die Bündel und hängt sie an einem luftigen, aber dunklen Ort auf. Früher wurde dafür der Speicher und Dachboden verwendet, bei mir ist es eine dunkle Ecke in der Küche.

Die Bündel sollten dafür nicht zu dick sein, etwa so, dass man den Lufthauch auf der anderen Seite spürt wenn man draufpustet. Man kann die Büschel auch ab und an wenden. Fertig sind sie wenn sie leicht zu zerbröseln sind. Leider habe ich vom Trocknungsprozess keine Bilder, da ich diesen schon Anfang des Sommers begonnen hatte.

Kräuter konservieren leicht gemacht 15

2. Kräutersalz

Diese Methode ist für Kräuter mit ätherischen Ölen auch gut geeignet, wobei man auch andere verwenden kann. Dazu nimmt man grobkörniges Salz und lässt es bei 100°  zehn Minuten auf einem Backblech trocknen. Nach dem Abkühlen vermischt man es mit den fein zerupften Kräutern und gibt das Ganze für zwei Tage in ein geschlossenes Gefäß. Das Salz saugt sich jetzt mit den Ölen der Kräuter an. Nun kann man das ganze wieder auf Backpapier geben, die gröberen Kräuterstücke entfernen und wieder 10 Minuten bei 100° backen.  Danach gibt man es in ein geschlossenes Gefäß, am besten gleich eine Salzmühle.

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Die nächsten paar Methoden eignen sich vor allem für Kräuter die kaum ätherische Öle haben, etwa Schnittlauch, Basilikum, Petersilie und Koreander. Es  ist natürlich das Einfrieren. Hier gibt es drei verschiedene Methoden:

3. Einfrieren in Öl

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Dafür muss das Kraut wieder in Büscheln gewaschen und abgetropft werden. Danach rupft man sanft die einzelnen Blätter ab und legt so viele wie möglich in eine Eiswürfelform, bevor man diese mit Öl aufgießt. Am besten nimmt man das Öl, das in das jeweilige Gericht kommt, etwa Olivenöl bei mediteranen Kräutern, Erdnussöl oder Rapsöl für Koreander usw. Und schon kann es in das Gefrierfach. Falls man Platzmangel hat, kann man die Würfel später auch in Säckchen oder Dosen umfüllen. Achtung: Markieren oder merken, in welchem Fach welches Kraut ist.
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Beim Kochen gibt man einfach den Würfel als letztes in eine Soße oder Suppe. Falls man eher zu Gewürzmischungen neigt, könnte man diese theoretisch auch gleich als Mischung einfrieren.

4.Einfrieren in einer Rolle

Kräuter konservieren leicht gemacht 10Dafür muss man die Kräuter nach dem Abtropfen in einen festen Wickel formen und diesen in ein Gefriersäckchen nach hinten schieben. Danach rollt man dieses so eng wie möglich auf und verschließt das ganze mit einem Gummi. Dann kann man es mit einem Permanentmarker beschriften und ganz hinten in den Gefrierschrank geben.
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Zur Verwendung schneidet man einfach ein entsprechendes Stück von der Rolle ab, und lässt es auftauen bzw. gibt es als letztes zu einem warmen Gericht. .

5. Einfrieren als einzelne Blättchen

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Dafür zupft man die Blättchen nach dem Abtropfen einzeln ab und gibt sie lose in einen Gefrierbeutel, verschließt ihn und legt das Ganze vorsichtig auf eine gerade Fläche im Gefrierschrank. Wenn die Blätter gefroren sind, kann man sie auch auf den Boden fallen lassen, um Platz zu sparen, aber man sollte sie nicht zerdrücken. Dies ist vor allem für Basilikum geeignet, der in Salaten o.ä. verwendet wird, es ist aber wegen dem Platz nicht meine Lieblingsmethode. Außerdem sieht er dann trotzdem aufgetaut aus.

Das sind meine Tipps und Methoden. Habt ihr noch andere?

12 Pesto im Mai: Minz-Pesto

Seit ich versuche mich möglichst regional und saisonal zu ernähren, habe ich erst wirklich verstanden, wie wenig bis April wächst und irgendwie auch eine völlig neue Wertschätzung für jedes frische Kräutlein gewonnen. Unter anderem für Minze, die sich in unsererm Gärtchen als allererstes hervorgetan hat, und endlich etwas Frische ins Essen bringt.

Hier daher ein einfaches Minz-Pesto, dass ich fast lieber mag als klassisches Basilikum-Pesto.

      • Dauer: 10 Minuten
      • Zutaten für 4 Portionen
        • Spaghetti oder andere Pasta
        • 2 Handvoll Minzblätter
        • 2 EL frisch geschabter Parmesan
        • 1 Knoblauchzehe
        • 2 EL Pinienkerne
        • Salz
        • Olivenöl
        • Evt. 3 EL Ricotta, für diejenigen die es nicht so scharf mögen.
      • So geht’s:
        • Das Wasser für die Nudeln aufstellen.
        • Die Pinenkerne in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht golden sind.
        • Dann zusammen mit allen anderen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und pürieren, Öl dazugeben, falls es nicht sämig wird.
        • Inzwischen die Nudeln kochen.
        • Die Nudeln abgießen und NICHT abschrecken. Das Pesto gleich auf die noch heißen Nudeln geben, etwas Parmesan darüberreiben und servieren.

12 Pesto im Februar: Sesam-Erdnuss Pesto

Sesam Erdnuss Pesto

Ich schiebe die wiederholt späte Abgabe jetzt mal auf die Kürze des Februars…

Dieses Pesto kommt wieder fast ohne frische Zutaten aus, obwohl ich es kaum noch erwarten kann, dass es überhaupt lokale, frische Zutaten gibt, die nicht Wurzelgemüse sind. Obwohl die wiederentdeckten Schwarzwurzeln wirklich lecker sind.

Aber hier ein Sesam-Nuss-Pesto mit einem asiatischen Touch

      • Dauer: 15 Minuten
      • Zutaten für 4 Portionen
        • 250 g schnellkochende asiatische Eiernudeln
        • 8 EL Sesam
        • 4 EL geröstete Erdnüsse
        • 2 EL Erdnuss- oder Sonnenblumenöl
        • 1 Knoblauchzehe
        • 4 EL schwarze Sojasauce
        • 1 TL Chiliflocken
        • 1 EL Zitronensaft
        • Optional: frisches Koreandergrün
      • So geht’s:
        • Das Wasser für die Nudeln aufstellen.
        • Den Sesam in einer trockenen Pfanne hellbraun rösten.
        • Den Knoblauch schälen.
        • Inzwischen die Nudeln ins kochende, leicht gesalzene Wasser geben.
        • Alle anderen Zutaten zusammen in einen Becher geben und pürieren. Die Nudeln abgießen und NICHT abschrecken. Das Pesto gleich auf die noch heißen Nudeln geben und servieren.

        Bon Appetit!

12 Pesto hat das Jahr im Jänner: Bohnenpesto

Hmmm. Eigentlich wollte ich dies schon im Jänner reinstellen und damit die Serie „12 Pesto hat das Jahr“ beginnen, habe es dann aber vergessen. Aber was solls. Nicht mehr ganz im Jänner…

Da es im Jänner kaum saisonales Gemüse gibt, gibt es für dieses Pesto nur Zutaten die im Winter gelagert werden. Dieses Pesto kann auch gut eingefroren werden.

    • Bohnenpesto
      • Dauer: 20 Minuten
      • Zutaten für 4 Portionen
        • Spaghetti oder andere Pasta
        • 1 kleine Dose Kidneybohnen oder zwei handvoll, über Nacht eingeweichte und dann gekochte Kidneybohnen
        • 1 Zwiebel
        • ½ TL Kümmel
        • 2 EL geschabten Parmesan
        • 1 Knoblauchzehe
        • Olivenöl
        • Salz
      • So geht’s:
        • Das Wasser für die Nudeln aufstellen.
        • Das Wasser in dem die Kidneybohnen eingelegt bzw. gekocht wurden wegleeren, und die Bohnen abtropfen lassen.
        • Den Zwiebel grob hacken.
        • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und sobald es warm ist, den Kümmel darin anrösten. Sobald der Kümmel seinen Geruch verbreitet, den Zwiebel dazugeben und die Hitze reduzieren. Die Zwiebel glasig schwitzen.
        • Inzwischen die Nudeln ins kochende, leicht gesalzene Wasser geben.
        • Nun die Bohnen, die Kümmel-Zwiebel Mischung, den Parmesan, die Knoblauchzehe und etwas Salz in ein hohes Gefäß geben. Dazu zuerst zwei EL Olivenöl geben.
        • Nun die Mischung pürieren. Wenn es nicht sämig wird, etwas mehr Öl dazu geben.
        • Die Nudeln abgießen und NICHT abschrecken. Das Pesto gleich auf die noch heißen Nudeln geben, etwas Parmesan darüberreiben und servieren.

        Bon Appetit!

Kurzmitteilung

Karamell Plätzchen / Caramel Cookies

Karamell-Plätzchen / Caramel-CookiesPlease scroll down for the English version

Dies ist natürlich etwas spät dran, aber ich wollte die Überraschung nicht verderben, da mein Schatz manchmal so tut als ob er diesen Blog liest.

Wir feiern den Valentinstag nur sporadisch, weil er, ähnlich wie Halloween meist etwas aufgesetzt wirkt. Oder weil der Valentinstag meiner Meinung nach ein Tag für Singles ist, die hoffen, dass ihr Schwarm sich von dem Tag mitreissen lässt und ihnen endlich ihre Liebe gesteht, was ja leider nicht sehr oft passiert.

Aber auch als Paar kann der Valentins Tag in stressigen Zeiten eine gute Erinnerung sein, dass man den anderen mal überraschen könnte.
Da ich den Tag frei hatte, habe ich beschlossen, meinen Schatz mit diesen Butter-Karamell-Plätzchen zu überraschen.

Ich wollte das Karamell selbst machen, indem ich gezuckerte Kondensmilch in einem Wasserbad für 3 Stunden koche, aber irgendwie war die Kondensmilch ausverkauft und ich musste mit der Bonne Maman Caramel Creme, die in einer ähnlichen Weise hergestellt wird, Vorlieb nehmen. Es hat mir auch etwas Arbeit erspart.

Benötigte Zeit: 1 Stunde

So, hier ist was man für 30 Plätzchen braucht:

  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 180 Gramm Butter (vorzugsweise warm)
  • 80 Gramm Zucker
  • 2 EL Caramel Creme
  • Ausstechformen mit einem mit Loch in der Mitte oder einen kleinen Gegenstand um in der Mitte ein Loch zu stechen.
  • Kuchenblech und Backpapier

So geht’s:

  • Zuerst das Mehl und den Zucker mischen.
  • 170 Gramm von der Butter abschneiden und es in große Stücke zerteilen.
  • Die Butter langsam in das Mehl/Butter Gemisch einarbeiten, bis sich ein fester Teig formt.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und ruhen lassen.
  • Währenddessen die Butter in einem flachen Topf schmelzen und dann das Karamell dazugeben und solange rühren, bis es eine gleichförmige Masse ist.
  • Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Den Backofen auf 200 C° vorheizen.
  • Den Teig nun auf ein bisschen Mehl ausrollen, bis er ziemlich flach ist.
  • Die Plätzchen jetzt Paarweise (eines mit Loch, eines ohne Loch) ausstechen.
  • Nun die Plätzchen backen, bis sie hellbraun werden, was bei mir 5-8 Minuten gedauert hat.
  • Die Plätzchen ein bisschen abkühlen lassen und dann die Bodenstücke mit einem kleinen Klecks Karamell füllen und das zweite Plätzchen draufpressen.

Fertig!

Was hast Du für den Valentinstag gemacht?

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This is late of course, but then I didn’t want to ruin the surprise, because my honey pretends to read this blog sometimes.

We do not usually celebrate Valentines Day, maybe because we are in Europe, where the tradition is imported and much like Halloween feels a bit forced. Or because Valentines Day is, in my opinion, relevant only to singles who hope that their crush will get caught up in the spirit and confess their love. Which, sadly, does not happen as often as the movies suggest.

But even as a couple I think it’s a nice to surprise one another at times and Valentines Day has is a nice reminder in busy times. Since I had the day off I decided to surprise my honey with these butter-caramel cookies, which is his favourite taste.

I wanted to create the caramel myself by boiling sweetened condensed milk in a water bath for three hours, but somehow the condensed milk was out of stock and I had to settle for the Bonne Maman Caramel Creme, which is produced in a similar way. And it saved me some work.

Time needed: 1 hour

So here is what you need for 30 cookies:

  • 250 grams/ 9 ounces spelt flour
  • 180 grams/ 6,5 ounces butter (preferably warm)
  • 80 grams/ 3 ounces sugar
  • 2 Tbsp Caramel Cream
  • Cookie Cutters with a centerpiece or a smaller piece as a center piece.
  • Baking sheet

Here’s how:

  • Mix together the flour and sugar
  • Weigh 170 grams/ 6 ounces of the butter and cut it into junks.
  • Slowly work the junks of butter and flour/sugar mix together, till you have solid dough.
  • Form it into a heap and let it rest.
  • Meanwhile melt the rest of the butter in a small pot and add the caramel. Stir until it’s one substance and then take it off and let it cool.
  • Preheat the oven to 200 degrees C°/ 390 F if you have to.
  • Roll out your dough on a bit of flour, until it’s fairly flat.
  • Cut out pieces with the cookie cutter in pairs (one with a hole in the center, one without) and place on the baking sheet.
  • Bake until they turn slightly golden, which for me took 5-8 minutes.
  • Let them cool a little bit and then add a small blob of the caramel mixture on a cookie without a hole and then press the matching piece on to it.

Done!

What did you make for Valentines Day?

Schnelle Pralinen / Quick Chocolates

Blitzschnelle Pralinen

Please scroll down for the English version.
Dieses Wochenende hatte ich Besuch von meiner Tante und dachte ich könnte mal etwas anderes zum Kaffee machen als klassische Kekse. Also bin ich mit Schokolade etwas kreativ geworden und hab ein paar unterschiedliche Pralinen in unter einer Stunde zustande gebracht.

Hier sind meine Ideen mit den Sachen die von Weihnachten übriggeblieben sind, aber ihr könnt auch selber kreativ werden.

Dauer: ca. 1 Stunde

 

Für jeweils 8 Pralinen

  • Werkzeug für alle Pralinen
      • Ein flacher Topf
      • Drei Keramikschüsselchen Man kann auch klassischerweise eine Plastikschüssel nehmen, aber wegen dem Bisphenol-A mache ich das lieber nicht.)
      • Backpapier
      • Eine Zange

     

  • Bittere Bitterschokoladen Pralinen
    • Diese hier sind wirklich bitter. Ich hatte diese Schokolade schon daheim, weil ich sie während meiner letzten Diät versucht habe eine Alternative zu Schokolade zu finden. Diese Schokolade ist aber eher zum abgewöhnen. Aber meine Tante mag bitter lieber als süß, sie trinkt auch lieber Espresso, den ich auch zum abgewöhnen finde.
    • Hier ist was man braucht:
      • 10 Gramm 99% Bitterschokolade
      • ½ EL Butter
      • 1 TL Staubzucker
      • Ganze Nüsse.
    • So geht’s:
      • Den flachen Topf mit etwa einer Tasse Wasser füllen und die Schüssel hineinstellen.
      • Das Wasser zum kochen bringen.
      • Währenddessen die Schokolade in Stücke brechen, und in die Schüssel geben.
      • Wenn sie anfängt zu schmelzen, die Butter und den Zucker dazu geben und mit einem Löffel einrühren.
      • Währenddessen das Backpapier vorbereiten.
      • Wenn alles gut verschmolzen ist, die Schüssel mit der Zange herausheben.
      • Die Schokolade mit dem Löffel auf das Backpapier geben und die Nüsse obendrauf legen.

       

  • Schwarz-Weiße Pralinen
    • Was man braucht:
      • 50 Gramm braune Kuvertüre
      • Etwa weiße Kuvertüre.
        (Man kann auch Kochschokolade oder ganz normale Schokolade nehmen, aber ich hatte Kuvertüre zuhause.)
      • Wenn ihr auch noch die vier anderen Pralinen machen wollt, braucht ihr 100 Gramm braune Kuvertüre und etwa 100 Gramm Weiße. Ihr könnt gleich die ganze braune Kuvertüre schmelzen, aber zuerst nur 50 Gramm weiße Kuvertüre schmelzen, da sie schnell verklumpt.
    • So geht’s:
      • Die Schüssel wieder in den Topf heben.
      • Die braune Kuvertüre in Stückchen abschaben und in die Schüssel geben.
      • Während diese schmilzt, auch die weiße Kuvertüre abschaben.
      • Dann mit einer Zange das Schüsselchen herausnehmen und das zweite Schüsselchen mit der weißen Kuvertüre ins Wasserbad stellen.
      • Während die Weiße schmilzt, die Hälfte der Braunen mit einem Löffel auf das Backpapier klecksen.
      • Wenn nun auch die Weiße geschmolzen ist, kleine Kleckse davon auf die Braune geben und mit einem Zahnstocher Muster ziehen, oder einfach so lassen, dann hat es einen Schneekoppe-Effekt. Oder man könnte auch Buchstaben oder Herzchen hineinmachen. (Hallo Valentinstag!)

     

  • Mohn-Schoko-Pralinen oder Männerpralinen
    • Was man braucht:
      • 50 Gramm braune Kuvertüre
      • Einen EL Mohn
    • So geht’s:
      • Die Schokolade abschaben und im Wasserbad schmelzen oder einfach das Schüsselchen wieder ins Wasser heben, falls ihr alle Pralinen macht.
      • Den Mohn dazu geben und umrühren.
      • Aus dem Wasserbad heben und mit einem Löffel auf das Backpapier klecksen.

       

  • Weiße Kokosbällchen
    • Was man braucht:
      • 50 Gramm Kuvertüre
      • Etwa drei Esslöffel Kokosstreusel
      • 1 EL Wasser
    • So geht’s:
      • Die Kuvertüre in einem Schüsselchen schmelzen.
      • Etwa 1 ½ EL Kokosstreusel zur weißen Schokolade geben und umrühren.
      • Dann den EL Wasser dazugeben, und umrühren. Dadurch wird die Schokolade klebrig und pappig.
      • Dann aus dem Wasserbad nehmen und etwas abkühlen lassen.
      • Währenddessen einen Teller mit Kokosstreusel vorbereiten.
      • Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, kleine Bällchen formen und in den Streusel rollen.

     

  • Weiße Vanille
    • Was man braucht:
      • Etwa 50 Gramm weiße Kuvertüre
      • 1 Stück Vanilleschote oder ½ TL Vanillezucker
    • So geht’s:
      • Die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren und das Wasser etwas abkühlen lassen.
      • Die Kuvertüre in einem frischen Schüsselchen schmelzen.
      • Etwa eine Messerspitze Vanille aus der Schote schaben und in die Kuvertüre rühren. (Oder den Vanillezucker einfach einrühren.)
      • Die Mischung auf das Backpapier klecksen.
      • (Mit der restlichen Vanilleschote probiere ich gerade Vanillezucker zu erschaffen, falls das funktioniert, schreibe ich dann darüber.)

       

P.S. Alle Pralinen müsst ihr natürlich kühlen lassen. Dass sie fertig sind, merkt man an der matten Oberfläche. Bei mir hat das etwa eineinhalb Stunden gedauert.

P.P.S. Ihr könnt die Schokolade natürlich auch in der Mikrowelle schmelzen, wenn ihr eine habt.

Fertig!

Habt ihr diese Pralinen probiert, oder eigene Experimente gemacht?

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Quick Chocolates

Last weekend I got a visit from my aunty and I thought I could serve something other than classic cookies with the coffee. So I became a bit creative with chocolate and I prepared an assortment of chocolates in under an hour.

These are my ideas with things I already had at home (leftovers from Christmas, mostly) but you can get creative with your own leftovers.

Duration: 1 hour

For 8 chocolates each

  • Tool for all chocolates
    • A shallow pot
    • Three small ceramic or glass bowls (You could also take the classic plastic bowl, but because of the bisphenol-A and heating combination, I didn’t.)
    • Baking paper
    • A pair of pliers

     

  • Bitter Chocolate Pralines
    • These are seriously bitter. I had this chocolate because I have tried using it as an alternative to normal chocolate on one of my recent tries to live healthy. However this chocolate is something you either like or you don’t.
      But my aunt prefers bitter to sweet, since she also prefers drinking espresso, which would wean me off coffee.
    • Here is what you need:
      • 10 gramms of 99% dark chocolate
      • 1/2 tablespoon butter
      • A teaspoon of powdered sugar
      • Whole nuts.
    • Here’s how:
      • Fill the shallow pan with about a cup of water and put the bowl in.
      • Bring the water to a boil and then turn it down to a medium heat.
      • Meanwhile, break the chocolate into pieces, and put it into the bowl.
      • When it begins to melt, add the butter and the sugar and stir with a spoon.
      • Meanwhile, prepare the baking paper.
      • When everything is well blended, lift the bowl out with the tongs.
      • Heap a bit of chocolate onto the baking paper with a spoon and place the nuts on top.

       

  • Black and White Chocolates
    • What you need:
      • A rib of brown couverture
      • Some white couverture.
        (You can also take cooking chocolate or normal chocolate, but I already had couverture at home.)
      • If you still want to do the other four chocolates, you need approximately 100 gramms of brown couverture and about the same amount in white. But first only melt 50 gramms of the white one, since it clumps rather quickly.
    • Here’s how:
      • Lift the bowl back into the pot. (Still on medium heat.)
      • Scrape the brown couverture into small pieces and add to the bowl.
      • While it melts, scrape off the white couverture.
      • Turn down the heat to low.
      • Then remove the bowl with tongs and place the second bowl with the white couverture into the water bath.
      • While the white one melts, make 8 blobs with half of the brown couverture onto the baking paper.
      • Now, when the white one is melted, put little blobs of it on the brown blobs and create a pattern with a toothpick, or leave just like that for a snow-covered hill effekt. Or you could shape letters or hearts. (Hello Valentine’s Day!)

       

  • Poppy-Chocolate Pralines or Men’s chocolates
    • What you need:
      • 50 gramms brown couverture
      • A tablespoon of poppy-seed
    • Here’s how:
      • Scrape the chocolate and melt it in a water bath or just lift the bowl back in if you are making them all.
      • Add the poppyseed and stir.
      • Lift from the water with the tongs and blob it onto the baking paper with a spoon.

       

  • White Coconut Pralines
    • What you need:
      • 50 gramms white couverture
      • About three tablespoons grated coconut
      • 1 tablespoon water
    • Here’s how:
      • Melt the chocolate in a bowl on low heat.
      • Add about 1 ½ tablespoons of the grated coconut for to the couverture and stir it in.
      • Then add the tablespoon of water and stir. This will make the chocolate turn into sticky and gooey substance.
      • Remove the bowl from the water bath and let it cool slightly.
      • Meanwhile, prepare a plate of grated coconut.
      • When the mass has cooled, form it into balls and coat it in coconut.

       

  • White Vanilla Pralines
    • What you need:
      • About 50 gramms of white couverture or chocolate
      • A piece of vanilla bean or ½ tsp vanilla extract
    • Here’s how:
      • Reduce the heat to the lowest setting and let the water cool down.
      • Melt the chocolate in a fresh bowl.
      • Scrape a pinch of vanilla from the bean (about the tip of a knife) and stir it into the chocolate. (Or just stir in the vanilla extract in.)
      • Blob the mixture onto the baking paper.
      • (With the remaining vanilla bean I am trying to create vanilla sugar, I will write about it if it works.)

       

P.S. All chocolates you must of course cool down. You can tell if they are done by the matte surface. It took about one and a half hours.

P.P.S. You can also melt the chocolate in the microwave, if you have one.

Done!

Have you tried these chocolates, or experimented yourself?