„Kleiderschrank-Kapsel“ für werdende Mamas

 

Hier ist also mein Beitrag zur Entwirrung der Schwangerschaftsmode. Natürlich sind die Bilder unten an meinen persönlichen Kleidungsgeschmack angepasst, aber es dürfte nicht schwer sein, dies anzupassen wenn man lieber nur Jeans oder nur Röcke mag oder T-Shirts mit Sprüchen drauf, oder wenn man mehr Zeit im Büro oder beim Sport verbringt…  Wobei… so groß ist die Auswahl meistens nicht.
Man muss sich auch nicht alles neu kaufen, ein paar Sachen hat man sicher daheim, die weit genug sind. Aber außer man merkt gleich, dass man keinen Bauch bekommt, zahlt es sich schon aus, echte Schwangerschaftskleidung zu kaufen, weil man sie dann ständig trägt und das Kosten/Tragen-Ratio damit stimmt.
Hier also mal die Grafik, die ungefähr meinen Schrank wiedergibt:
Maternity Capsule Wardrobe for Winter
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
 Und hier die angepasste Version für den Sommer:
Maternity Capsule Wardrobe for Summer
Bild erstellt mit der Hilfe von polyvore.com
Ich habe meine Kleidung in Schwangerschaftswoche 16 gekauft, was ein Fehler war, weil:
1. Der Bauch in drei Tagen plötzlich gewachsen ist, und ich so keine Zeit hatte vor dem Urlaub noch viel zu kaufen. (Die eine-Hosen-Geschichte.)
2. Mein Busen vorher schon meine weiten Blusen verzogen hat, und die Hosen soooo viel bequemer für den Blähbauch gewesen wären.
Also, besser vorbereitet sein, auch wenn jede Frau und ihr Wachstum anders ist.

Hier mal meine Tipps im einzelnen (für Winter):

 

  1. Hosen: 3 Hosen für Unterwegs, 2 Leggings für daheim, Sport und Vorbereitungskurse.  Optional auch 1-2 Strumpfhosen, wenn man gerne Kleider trägt.  Hier empfehle ich die echten Schwangerschaftshosen, außer man bekommt wirklich keinen Bauch. Und am besten welche wo man den Bund unter dem Busen verstellen kann, diese haben auch bis zum Schluss ihren Dienst getan.
  2. T-Shirts: Zwei Kurzarm- und zwei Langarm-T-Shirts. Wer mag, kann auch gleich kombinierte Still- und Schwangerschaftsoberteile nehmen.
  3. Blusen:  Bei den Blusen darauf achten, dass sie eine funktionierende Knopfleiste haben, dann kann man sie auch zum Stillen noch anziehen. Und vielleicht eine Größe größer als vor der Schwangerschaft, weil man oft ordentlich zulegt und nach der Geburt nicht gleich wieder dünn ist.
    Pullover: Bei den Pullovern musste ich keinen einzigen neu kaufen, weil ich eh eher lange Pullover mag, und die dehnbar genug waren. Mit einem hübschen Gürtel sieht das ganze auch gewollt aus.
  4. Cardigans und Jäckchen: Auch hier muss man sich meistens keinen kaufen, aber es zahlt sich aus etwas längere Cardigans daheim zu haben, die auch wieder mit einem Gürtel drüber hübsch aussehen und gegen Frühling auch als Jacke und über den Leggings zweckentfremdet werden kann.
    Mantel oder Jacke: Etwas anderes ist es mit einem Mantel: Außer man hat einen sehr weiten Mantel daheim, zahlt es sicher aus. Ich habe von meinen ab dem 7. Monat die Knöpfe gesprengt, weil ich keinen kaufen wollte und verzogen hat er sich auch… also ist zu überlegen.  Es gibt auch noch Jackenerweiterungen für Jacken mit Reißverschluss, oder Jacken mit dazupassenden Erweiterungen. (Siehe auch die Liste mit Links unten.)
  5. Kleider:  Auch hier bin ich lange mit meinen dehnbaren Strickkleidern ausgekommen. Auch andere dehnbare Kleider passen eine Weile, wenn einen nicht allzu stört, dass sie sich vorne etwas hochziehen.
  6. Sonst so:
    Schuhe: Ich habe mir gleich am Anfang flache Stiefelchen mit weichen Einlagen gekauft, die man weder knüpfen noch zippen muss, sondern in die man schlüpfen kann. Schuhe anziehen ist nämlich irgendwann fast ein Workout.  Das ist natürlich optional, nur alle meine Winterschuhe waren zum binden.
    Schwangerschafts-BHs und Schlaf-BHs: Es bleibt einem überlassen ob man gleich auf Still-BHs umsteigt, wobei man jedenfalls zukünftiges Wachstum miteinberechnen sollte. Ich empfehle jedenfalls dehnbares Material und darauf zu achten dass es keine Bügel hat. Die sind irgendwann unterträglich. Ich habe gleich zwei Schwangerschafts-BHs von Anita gekauft, die aus einem Stück gewebt sind. Die sind während der Wachstumsphasen sogar nachts zum schlafen bequem.  Unterwäsche: Etwa 14 Unterhosen mit sehr dehnbaren oder sehr niedrigem Bund. Deshalb so viele, weil es Phasen gibt, da braucht man mehr als eine am Tag… yay, Schwangerschafts-Glamour.
    Weil die extra Schwangerschafts-Unterhosen unverschämt teuer sind, werde ich demnächst einen Trick für Selbermacher posten.
  7. Optional: Eine hübsche Bluse und/oder ein hübsches Umstands-Kleid. Zahlt sich aus für Feiern, Hochzeiten oder um noch mal mit dem zukünftigen Papa schick Essen zu gehen oder mit den Mädels um die Häuser zu ziehen.

Übrigens fehlen Pyjamas, weil ich wirklich gut mit meinen aus Jersey ausgekommen bin. Man schiebt die Hosen etwas runter, die Tops sind meistens weit genug. (Die Hosen machen sich auch super als Abhänghosen…) Wenn man sich welche kaufen will sollte man gleich welche aus Jersey zum Stillen nehmen, weil die braucht man dann wirklich.

Links und Tipps:

(Ich gebe die Links zur Information hier rein, und weil ich von ihrer Nützlichkeit überzeugt bin (und als Notiz für mich selbst), ich wurde nicht um die Einfügung gebeten und bin auch sonst nicht in Kooperation mit den Betreibern.)

Gebrauchte Schwangerschaftsmode

Gut fürs Budget und für die Umwelt:

Hier in Graz haben zwei Mädels einen Online-Versand für gebrauchte Schwangerschaftsmode gestartet, von dem etwa die Hälfte meiner Kleidung ist:
http://www.pre-fashion.com/
In Deutschland ist auch die MamiKreisel-App eine gute Option, habe ich gehört.

Neue Umstandsmode

Vor allem für Beratung rundum Still-BHs und diverse Schwangerschafts-Accessoires kann ich diesen Online-Shop empfehlen. Man bekommt eine E-Mail mit persönlichen Empfehlungen wenn man den Fragebogen ausfüllt, die Betreiberin findet sogar jemandem mit so spezifischen Wünschen und merkwürdigen Größen wie mich das passende:

http://www.schickstillen.de

Wegen der Mäntel, und auch für andere Sachen habe ich das hier entdeckt, aber dummerweise nicht dort bestellt:

http://www.sweetmommy.eu/maternity-and-nursing-wear/mother-coats-and-overcoats

Wer etwas mehr Geld übrig hat, oder wirklich glamouröse Sachen sucht (Umstands-Hochzeitskleid?) wird hier fündig:

http://www.mamarella.com/

 

Selbstgenähte Schwangerschaftsmode

Hier gibt es eine gute Liste, mit Outfit-Vorschlägen und den Schnittmustern für eine komplett selbstgenähte Umstands-Garderobe:

http://diymaternity.com/admin/the-diy-maternity-fallwinter-sewing-list/

Wie man am Namen erkennt, hat sich die Webseite ganz der selbstgenähten Umstandsmode verschrieben, also viel Spass beim stöbern.

 

Eher für Mamis die im Frühling und Sommer geeignet, aber trotzdem super ist die Serie von Cotton&Curls:
http://www.cottonandcurls.com/maternity/

 

Weitere Tipps rundum Umstands-und Stillmode habe ich auf meinem Pinterestboard hier gesammelt, wer reinschauen mag:

 

Habe ich was vergessen? Habt ihr noch Tipps?

 

Edit: Gepostet bei der Kugelbauch Linkparty.

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